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Versorgungsausgleich, Mann hat Widerspruch eingelegt


17.12.2012 09:56 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach meiner Scheidung 2001 wurde nun endlich der Versorgungsausgleich geregelt. Meine betriebliche Zusatzrente / VBL (öffentlicher Dienst) wurde wegen Geringfügigkeit nicht mit einbezogen. Dagegen hat mein gesch. Mann Widerspruch eingelegt und nun habe ich 2 Wochen Zeit, eine Stellungnahme abzugeben.
Ist das sinnvoll und wenn ja, was gehört in diese Stellungnahme rein bzw. was will man von mir hören?
Vielen Dank und einen schönen Tag.
17.12.2012 | 10:40

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ob eine Stellungnahme sinnvoll oder sogar notwendig ist, hängt maßgeblich von der Begründung der Beschwerde ab:

Die Geringfügigkeitsgrenze soll die Versorgungsträger entlasten und diesen das Führen von gesonderten Rentenkonten mit "Mini-Anwartschaften" ersparen. Sollte Ihr geschiedener Mann ohne konkrete Begründung Beschwerde eingelegt haben, ist zu vermuten, dass das Gericht bei seiner Entscheidung bleiben wird.

Falls Ihr geschiedener Mann aber persönliche Umstände vorträgt, die einen Ausgleich im konkreten Einzelfall erforderlich machen (z. B.: bei ihm drohe Altersarmut o. ä.), wäre es sinnvoll, darauf einzugehen und einen eventuell falsch dargestellten Sachverhalt zu korrigieren.

Soweit Sie eine Stellungsnahme selber abgeben wollen, sollten Sie ggf. darauf hinweisen, dass Sie die insgesamt geringeren Anwartschaften haben(falls das so ist) und im Alter auf die zusätzliche Versorgung angewiesen sind. Ggf. können Sie auch ausführen, dass kein Grund vorliegt, von der gesetzlichen Regelung abzuweichen, weil Ihr Mann ausreichende Anwartschaften hat.

Um einen individuellen Vorschlag zur Begründung machen zu können, müssten die Versorgungsauskünfte und die Entscheidung des Gerichts bekannt sein. Das kann dieses Portal nicht leisten. Aus diesem Grunde wäre es sinnvoll, wenn Sie sich an einen auf Familienrecht spezialisierten Anwalt vor Ort wenden würden, der für Sie eine Stellungnahme abgibt. Sollten Sie die Kosten hierfür nicht aufbringen können, kann u. U. für das Beschwerdeverfahren auch Verfahrenskostenhilfe beantragt werden.

Bitte beachten Sie, dass dieses Forum eine erste Orientierung bieten, nicht aber die persönliche Beratung ersetzen kann. Häufig ergeben sich dabei Details, die zu einer anderen Bewertung führen.

Dennoch hoffe ich, dass Ihnen meine Antwort weiterhilft.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel


Nachfrage vom Fragesteller 17.12.2012 | 11:19

Mein ExMann begründet seinen Widerspruch mit Diskriminierung seiner Person, also keine triftigen Gründe.

Ich bedanke mich für Ihre ausführliche Antwort - Sie haben mir sehr weiter geholfen. Ihnen einen schönen Tag.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.12.2012 | 11:53

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

ANTWORT VON

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