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Versogungsausgleich


17.06.2005 12:52 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Hallo, ich bin vor kurzem geschieden worden, bin aber mit dem Versorgungsausgleich unzufrieden bzw. nicht einverstanden. ich möchte diesbezüglich die Erlangung der Rechtskraft zunächst einmal stoppen (nur noch 2 Wochen Zeit), um das Überprüfen zu lassen. Die Fakten: Meine Ansprüche aus der 17-jahrigen Ehezeit
bei BVA 2,75 €, bei der Architektenversorgung 1.401,42, zusammen also 1.404,17. Ansprüche meiner Frau aus Apothekerversorgung: 1.102,54 €. Das Gericht hat nun mit allerlei komplizierten Berechnungen (für mich unverständlich) augerechnet, daß ich in
Richtung meiner Frau noch 529,01 Auszugleichen hätte!
Das würde bedeuten an Rente für mich; 1.402,17 - 529,01 = 875,06,
für meine Frau aber 1.102.54 + 529.01 = 1.631,55, also fast das
Doppelte!!! Da kann doch was nicht stimmen! aber was?
Ich bin 68, schon Rentenbezieher, meine Frau 54 (arbeitend).
Können Sie Klarheit in die Sache bringen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Ob die Durchführung des Versorgungsausgleiches fehlerfrei erfolgt ist, kann an dieser Stelle natürlich nicht überprüft werden. Dazu müsste Akteneinsicht genommen werden und die Berechnung des Familiengerichts überprüft werden. Ihre Angaben reichen dazu alleine nicht aus. Ich kann allerdings Ihr Unverständnis über die Entscheidung verstehen. Sie sollten Sie deshalb anwaltlich überprüfen lassen.

Gegen die Entscheidung des Familiengerichtes über den Versorgungsausgleich können Sie gem. § 621e BGB innerhalb eines Monats das Rechtsmittel der Beschwerde beim Oberlandesgericht einlegen. Dazu müssen Sie aber einen beim Oberlandesgericht zugelassenen Rechtsanwalt beauftragen.

Sofern Sie also Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung haben, sollten Sie unbedingt umgehend anwaltlichen Rat einholen um dann gegegebenfalls Rechtsmittel gegen die Entscheidung einzulegen, bevor sie in Rechtskraft erwächst.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 17.06.2005 | 18:39

Sind Sie Spezialist genug, um den Versorgungsausgleich zu überprüfen und beim zuständigen Oberlandesgericht zugelassen?
Wenn ja, würde ich Ihnen die Unterlagen zukommen lassen, wenn
nein, können Sie mir einen geeigneten Anwalt empfehlen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.06.2005 | 19:14

Sehr geehrter Ratsuchender,

beim OLG Köln bin ich nicht zugelassen, aber ich werde Ihnen per E-Mail einen Kollegen empfehlen können.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann

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