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Versicherungsschadenfall Brandschaden


28.12.2008 21:38 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sven Kienhöfer



Ich betrieb einen Heizlüfter im Wintergarten ohne Aufsicht. Allerdings kontrollierte ich im 20 Minuten-Rhytmus den Zustand dessen.
Auch die Sicherheitsabstände zu brennbaren Gegenstände wurden eingehalten. Trotzdem kam es zu einem folgenschweren Brand.
Meine Frage:Handelte ich fahrlässig oder grob fahrlässig?
Was kann ich tun,um eine Leistungsverweigerung abzuwehren?

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Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes möchte ich Ihre Frage gerne wie folgt beantworten:

Das Versicherungsunternehmen ist in der Schadensversicherung leistungsfrei, wenn der Versicherungsnehmer (VN) den Versicherungsfall vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeiführt.
Die Außerachtlassung allgemein gültiger Sicherheitsregeln ist dann grob fahrlässig, wenn ihre Kenntnis nach dem Grad ihrer Verbreitung allgemein vorausgesetzt werden muss. Grobe Fahrlässigkeit verlangt objektiv ein grob fehlerhaftes oder grob verkehrswidriges Verhalten und subjektiv ein erheblich gesteigertes Verschulden. Allerdings kommt es gerade in solchen Fällen auf die genauen Einzelheiten an.
Sie sollten den Versicherungsfall als erstes normal bei der Versicherung melden. Sollte die Versicherung dann die Regulierung verweigern, empfehle ich die Einschaltung eines Rechtsanwaltes vor Ort, der die Korrespondenz mit der Versicherung fachkundig übernimmt.
Dies dürfte erfahrungsgemäß der beste Weg für eine erfolgreiche Regulierung sein.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.
Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt

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