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Versicherungsrecht Private Krankenversicherung -PV_

11.10.2019 09:32 |
Preis: 55,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Doreen Prochnow


Guten Tag,
ich bin seit 30 Jahren bei der PKV. Durch einen"fähigen Chirurgen-wurde mir das rechte Bein entfernt, allerdings mit nicht genügender Weichteildeckung am Stumpf-Also laufe ich de facto auf den Kmochen, die Haut und das bißchen Fleisch blutet fast ständig.

Nun beziehe ich "........." Pflaster, teuer aber sehr wirkungsvoll, kann 10 fach Blut speichern. Wurde bis jetzt und (Schriftlich) weiterhin von der PKV bezahlt.

Nun hat sich ein Sachbearbeiter über den Preis in der Apotheke erkundigt: Ergebnis die Apotheke hat den Preis geringfügig Mitte Sept. gesenkt. Von meiner PKV bekomme ich immer nur Ausreden (Viel Arbeit und Bla Bla. In meinen persönlichen Bereich ist die letzte Abrechnung als bearbeitet und abgeschlossen, nur ich bekomme KEIN GElD-keine Abrechnung-keinerlei Nachrichten.Abgerechnet wurde am 12.9.19. Wie komme ich an mein Geld, es sind in der Zusammenfassung über 5 TSD Euro.
Ich möchte nicht mit VVG § 14 drohen, war für diese PKV 25 J. als ADM tätig. Rechnungen wurden am 9.9.19 eingereicht. (Auch eine Möglichkeit einen "Kostenverursacher mit 69 Jahren los zu werden.
Mit freundlichen Gruß

Entschuldigen Sie den etwas geringen Einsatz-bin Rentner und mein Geld hat meine (noch) PKV.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zunächst müssen Sie natürlich die Versicherung in Verzug setzen. Hierfür ist eine Drohung mit § 14 VVG unerläßlich.

Schreiben Sie daher die Versicherung an, verweisen Sie auf den Abschluss vermerk und foirdern Sie die Abrechnung und Auszahlung der von Ihnen verauslageten, erstattungsfähigen Kosten. Setzen Sie dabei eine Frist, und weisen Sie daraufhin, dass bei Verzug weitere Kosten entstehen.

Sollte dies keine Abhilfe bringen könnten Sie sich an eine Schiedsstelle nach § 214 VVG wenden, z.B. den Ombusdsmann der Privaten Versicherung. Dies ist ein Schlichtungsverfahren bei dem keine Kosten entstehen, allerdings müssen Sie Auslagen wie Telefon- Porto- und Kopierkosten selbst tragen. Dieses Schlichtzungsverfahren hat den Vorteil, dass Sie eine rechtliche konkrete Einschätzung zur KOstenerstattung erhalten und ein eventuell teurer Rechtsstreit vermieden wird, der auch immer sehr lange dauert. Die Schiedsstelle ist also, wenn Ihr Schreiben nicht fruchtet, der schnellste und kostengünstigtse Weg Ihren Zahlungsanspruch geltend zu machen.

Scheitert auch dieses Verfahren oder möchten Sie dieses nicht anstreben, so bleibt Ihnen nur die Zahlungsklage bei Gericht, wenn die Versicherung auf Ihr Schreiben hin keine Reaktion zeigt. Hier müssten Sie bei Klagen über 5.000,00 € einen Anwalt einschalten, denn dann wird das Ganze vor dem Landgericht verhandelt. Für Klagen bis genau 5.000,00 € ist das Amtsgericht zuständig, hier brauchen Sie keinen Anwalt, aber dieser ist natürlich empfehlenswert.

Ich kann verstehen, dass Sie nicht gleich "drohen" wollen, dennoch werden Sie nicht umhin kommen, Druck bei der Versicherung aufzubauen, um Ihre Rechte durchzusetzen. Dies beginnt mit dem verzugsbegründendem Schreiben und geht dann entsprechend weiter. Gerade private Krankenversicherungen schauen gern, dass Sie Zahlungen kürzen, weil Patienten allzu oft der Nerv und das Geld fehlt Ihre Ansprüche durchzusetzen, so dass diese Taktik durchaus auch Attraktiv ist.

Fazit: Setzen sie ein Schreiben an die Versicherung mit Frist auf und fordern sie zur Herausgabe der Abrechnung ( soll ja fertig sein) und Auszahlung auf. Wenden Sie sich hiernach an eine für Sie günstige Schiedsstelle , z.B. dem Ombudsmann.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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