Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
511.448
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Versicherungsfall

10.12.2014 18:31 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tamás Asthoff


Eine Bekannte traf sich mit ihren Freundinnen privat bei einer der Freundinnen in deren eigenem Haus.
Ca. 1:30 Uhr verabschiedete sie sich, um sich im angrenzenden Haustrakt zur Ruhe zu begeben. Dabei musste sie direkt am Haus entlang über eine Terrasse gehen.

Da sie aber kein Licht gemacht hatte und auch niemanden fragte, ob er draußen Licht machen könne, da sie nachtblind sei, ging sie an der Tür vorbei und stürzte die Terrasse hinunter.

Sie ging demnach aus der Haustür, lief entlang der Hauswand an den 2 erleuchteten Fenstern der Küche, in der die anderen saßen, vorbei - lief dann an der Eingangstür, die sie suchte (max. 1 Meter hinter den erleuchteten Fenstern), ebenfalls vorbei und stürzte am Ende der Terrasse ca. 3 Meter weiter auf einen Schotterhaufen und verdrehte sich unglücklich das Knie.
Wie sieht die Rechtslage aus und wer zahlt die Diagnostik (ca. 1.500,-€)

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Rechtlich liegt hier wohl ein Eigenverschulden vor. Eine fremde Versicherung kann dann regulierend einspringen, wenn die Verantwortung für einen Schaden bei einem Dritten liegt - fahrlässiges handeln würde dabei genügen. Dass niemand das Licht eingeschaltet hatte, dürfte aber keine Pflichtverletzung darstellen- wenn nicht etwa aussergewöhnliche Umstände - besonders gefährlicher Weg, Baumängel oder andere Gefahren- daneben treten würden.Das ist nicht ersichtlich.

Da ein Eigenverschulden vorliegt, ist die Geschädigte selbst für die Kosten der Heilbehandlung verantwortlich. Bei einer gesetzlichen Krankenkasse mögen die Kosten übernommen werden, bei privat Versicherten müssen diese alle Kosten je nach Vertragsart selber tragen.

Eine fremde Versicherung tritt, wie gesagt, nur bei einem Fremdverschulden ein.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 67057 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,2/5,0
Mal sehen ob es hilft mit dem Vorgesetzten zu sprechen - Falls Wiedererwarten doch noch Unstimmigkeiten gibt - werde ich dieses Forum nochmals nutzen ...
FRAGESTELLER
4,0/5,0
Verständlich mit Paragraphen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für Ihre Hilfe bei meinem Projekt!!! Sie haben mir wieder sehr geholfen :) ...
FRAGESTELLER