Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.252
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Versicherung stimmt Beraterwechsel nicht zu. (PKV)


27.02.2007 16:50 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht



Seit acht Jahren habe ich eine private Krankenversicherung und wurde in den letzten Jahren von einem Versicherungsberater betreut. Ich möchte nun gerne den Versicherungsberater wechseln, da ich kein Vertrauen zu der bisherigen Agentur mehr habe. Diesen Willen habe ich mehrfach der Versicherung und der Agentur mitgeteilt. Die Versicherung weigert sich jedoch, einen Wechsel zu vollziehen (der bisherige Berater "gibt den Vertrag nicht frei"). Ich meine jedoch, einen Vertrag mit der Versicherung geschlossen zu haben und nicht mit einer bestimmten Agentur. Wie ist die Rechtslage? Kann ich auf einen Wechsel des Beraters klagen?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts kann ich Ihnen folgenden summarischen Rat erteilen:

1. Ein Wechsel des Versicherungsberaters ist grundsätzlich immer möglich, da - wie Sie richtig erkannt haben - der Vertrag ausschließlich zwischen der Versicherung und Ihnen besteht. Dies gilt selbst dann, wenn es sich um einen selbständigen und unabhängigen Versicherungsberater i.S.d. Rechtsberatungsgesetzes handelt, der Sie vollumfänglich vertritt.

2. Allerdings ist dies nur der Grundsatz, der sich durch andere Vereinbarungen ändern kann. So kann in den allgemeinen Versicherungsbedingungen bzw. im Versicherungsvertrag und - mehr noch - im Rahmen Ihres Vertrages/Vollmacht mit dem Versicherungsberater eine entsprechende "Bindungs- o. Vollmachtsklausel" eingefügt sein.

3. Daher mein Rat: Erkundigen Sie sich nochmals schriftlich! bei Ihrer Versicherung unter Hinweis auf eine ansonsten geplante Kündigung der PKV (ob Sie das dann wirklich tun, steht auf einem anderen Blatt; damit üben Sie etwas mehr "Druck" aus), warum! konkret und mit welchem Recht Ihr Versicherungsberater den Vertrag "nicht freigibt" und die Versicherung dies beachten muss. Erfahrungsgemäß löst sich (unter der Androhung der PKV-Kündigung) ein solches Problem dann oder aber Sie erfahren die genauen Gründe mit denen Sie sich dann an einen Anwalt wenden können.

Eine andere Alternative wäre die sofortige Einschaltung eines Anwalts Ihrer Wahl, der sich Ihre Versicherungsunterlagen einmal ansieht. Möglicherweise ergibt sich bereits daraus ein klareres Bild.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Eindruck vermitteln.

Soweit aus dem Bereich www.frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich persönlich gewünscht ist, bitte ich zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Schneider
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60124 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde verständlich und ausführlich beantwortet. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Klar und unumwunden im Ganzen zu empfehlen ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antworten auf meine Fragen waren ausführlich und verständlich. ...
FRAGESTELLER