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Versicherung lehnt Schadenregulierung ab


25.11.2007 11:18 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht



Am 26.08.2002 erweiterte ich meine langjährig bestehende Wohngebäudeversicherung um diverse Bausteine (Erdbeben, Überschwemmung etc.) Hierzu kam mein Versicherungsvertreter zu mir und er fertigte einen entsprechenden Vertrag (Antrag) aus, den er und ich unterschrieben. In diesem sind ganz klar die versicherten Gefahren sowie die Laufzeit geregelt. ("Der Versicherungsschutz beginnt am 26.08.2002 - 12.00 Uhr")
Einen Versicherungsschein über diese Änderungen habe ich leider nicht in meinen Unterlagen. Ob sieder je erstellt und verschickt wurde, kann ich leider nicht sagen. Nun kam es im Oktober 2007 zum Schadenfall. Durch starke Regenfälle wurde unser Keller überschwemmt. Es entstand ein Schaden von ca. 3500 €. Dies meldete ich ordnunggemäß meiner Versicherung. Diese behauptet nun es bestehe kein Versicherungsschutz, und lehnt die Regulierung ab. Entsprechende Unterlagen über die Vertragsänderung aus 2002 würden nicht vorliegen, und eine rückwirkende Policierung sei nicht möglich. Auch eine Abwicklung im Rahmen einer Kulanz sei nicht möglich. Der Versicherungsvertreter bestätigte allerdings mir gegenüber das es sich um seine Unterschrift auf dem Antrag handelt.
Habe ich irgendeine Möglichkeit meine Ansprüche geltend zu machen ?
Meines Erachtens liegt ein Fehler des Vertreters vor. Er versäumte es anscheinend den Antrag zur Bearbeitung weiter zu leiten.

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Sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben hier zusammenfassend im Rahmen einer Erstberatung unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Ihr Fall hat Bezüge zum Privatversicherungsrecht. Wesentliche Rechtsquellen hierfür sind zunächst der Versicherungsvertrag mit allgemeinen Versicherungsbedingungen, das Gesetz über den Versicherungsvertrag (VVG) und neben den allgemeinen Vorschriften zum Schadensrecht (BGB) als etwa auch die Rechtsprechung.

Anhand aller dieser Unterlagen müsste in Ihrem Fall geprüft werden, ob und gegen wen Sie Ansprüche haben, und ob sie diese durchsetzen (beweisen) können.

Ansprüche könnten gegen die Versicherung und/oder gegen den Versicherungsvertreter (Versicherungsvermittler, Versicherungsagent, Versicherungsmakler) bestehen, insbesondere , wen dieser den Versicherungsantrag selbst ausgefüllt hat, oder schlicht vergessen hat den Antrag an das Versicherungsunternehmen weiterzuleiten.


Exemplarisch $ 42e VVG:

§ 42e Schadensersatzpflicht

1Der Versicherungsvermittler ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet, der dem Versicherungsnehmer durch die Verletzung einer Pflicht nach § 42b oder § 42c entsteht. 2Dies gilt nicht, wenn der Versicherungsvermittler die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat.



Es macht für Sie durchaus Sinn den Fall juristisch (von einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin) prüfen zu lassen, weil in der von Ihnen beschriebenen Situation Ihrerseits Zahlungs- und/oder Schadensersatzansprüche bestehen.

Im Optimalfall können Sie sogar nachweisen, für den erweiterten Versicherungsschutz eine erhöhte Prämie regelmässig bezahlt zu haben.



Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich.

Bitte beachten Sie, dass diese Beratung nicht eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen und gegebenfalls weiter Ermittlungen zum Sachverhalt ersetzen kann. Gerne weise ich darauf hin, dass Sie im die Möglichkeit haben eine kostenlose Nachfrage zu stellen.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Lautenschläger
Rechtsanwalt
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