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Versicherung kürzt Gutachten und Anwalt hat kein Interesse mehr

09.03.2013 00:46 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


09:51
Hallo.
Habe die Schadenabwicklung (Fiktive Abrechnung) über mein Anwalt laufen lassen und das Gutachten wurde gekürzt, Gutachten und Anwaltskosten wurden im vollen Umfang gezahlt.

Hab mein Anwalt Kopien vom Serviceheft gemacht (Alle Inspektionen Markenwerkstatt) und es wurde zur Versicherung geschickt mit Aufforderung zur Zahlung des Differenzbetrages.

In deren Gutachten stehen drei Positionen, einmal mein Gutachten als Grundlage, dann deren Gutachten und dann deren Gutachten nach Werkstattvergleich.

Die Versicherung hat sich bereit erklärt den Differenzbetrag ohne Werkstattvergleich zu zahlen was nur ein Bruchteil von dem ist was mir noch zusteht!

Damit habe ich mich nicht zufrieden gegeben und habe mein Anwalt kontaktiert er soll bitte dagegen etwas unternehmen.
Leider hat mein Anwalt kein Interesse mehr dies weiterzuverfolgen...

Was kann ich tun um an den Differenzbetrag zu kommen? Auf meinen Anwalt kann ich leider nicht mehr hoffen warum auch immer.

Darf ich jetzt wieder mit der gegnerischen Versicherung Korrespondenz per Briefverkehr oder Telefonisch führen?

Einen neuen Anwalt zu beauftragen würde sich glaub ich nicht mehr Lohnen weil ich kein Rechtsschutz habe und ich auch nicht weiß wer die Anwaltskosten trägt wenn es Außergerichtlich oder Gerichtlich zu einen positiven Ergebnis kommt?!

Was kann man empfehlen?

Mit freundlichen Grüßen
09.03.2013 | 01:13

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

Leider machen Sie keine Angaben zum Alter des Fahrzeugs, zu den konkreten gekürzten Posten und zur Begründung der Versicherung.

Es gibt nämlich Posten, die einige Gerichte nur dann als erstattbar ansehen, wenn Sie auch tatsächlich angefallen sind.

Wenn die Versicherung nicht freiwillig zahlt, bleibt nur die Klage, mit der die Versicherung verpflichtet wird zu zahlen.

Über die Erfolgswahrscheinlichkeit lässt sich ohne Prüfung keine Aussage treffen.

Auch wenn ein Anwalt Sie gegenüber der Versicherung vertritt, verlieren Sie als Vertretener nie die Berechtigung, selbst tätig zu werden. Wenn der Anwalt nicht mehr tätig wird, gilt das erst recht.

Sie sollten sich von Ihrem Anwalt erläutern lassen, wie die Chancen für eine Klage stehen bzw. warum er kein Interesse mehr an der Angelegenheit hat.

Wenn Sie vor Gericht obsiegen würden, hätte die Versicherung die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 09.03.2013 | 01:54

Danke für Ihre Antwort.

Die Versicherung hat so ziemlich jeden Posten gekürzt den man kürzen kann.

Z.b. die Beilackierung von anderen Karosserieteilen, um einen Farbunterschied zu entgegnen wurde komplett gestrichen weil das angeblich bei einer Fiktiven Auszahlung nicht nötig ist.

Das Auto ist zwar 8 Jahre alt aber regelmäßig in der Markenwerkstatt gewartet worden mit Serviceheftnachweis. In meinen Gutachten wurde die Werkstattpreise der Werkstatt herangezogen wo ich die letzte Wartung durchführen lassen habe.

Die Begründung der Versicherung ist immer die gleiche, das es auch billiger geht laut dem Gegengutachten

Ist das "Desintresse" vom Anwalt damit zu begründen das für die weitere Arbeit um die Versicherung dazu zu bringen den Differenzbetrag zu zahlen nicht in den Kosten die die Gegnerische Versicherung schon bezahlt hat an meinen Anwalt nicht mit einkalkuliert sind?!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.03.2013 | 09:51

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Gerade bei den Beiliackierungskosten gibt es nur wenige Geirchtsentscheidungen.

Es ist damit noch nicht endgültig geklärt, ob Beilackierungskosten fiktiv abgerechnet werden können.

Ohne Rechtschutzversicherung übersteigen die Kosten einer Klage vermutlich den Kürzungsbetrag.

Die Gebühren des Anwalts richten sich nach dem Streitwert. Die Versicherung hat nur den geminderten Betrag der Vergütung des Anwalts zu grunde gelegt.

Würde die Versicherung mehr zahlen, erhielte auch de Anwalt mehr.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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