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Versetzung von NRW nach SH oder MVP

| 10.01.2020 09:58 |
Preis: 40,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gero Geißlreiter


Zusammenfassung: Die länderübergreifende Versetzung nach § 15 Abs. 1 BeamtStG muss statusadäquat erfolgen.

Guten Tag,
ich bin 43, Lehrer an einem Berufskolleg für Sport und Englisch, A14 und Erfahrungsstufe 9.
Ich möchte mich gerne nach SH oder MVP versetzen lassen, da meine Freundin in Lübeck wohnt. Ich weiß von einem Freund, dass er bei seiner Versetzung nach Berlin seine Erfahrungsstufe einbußen musste und von einem weiteren, dass er bei seiner Versetzung von BW nach NRW seine A14 Stelle verlor. Nun meine Frage: Kann ich davon ausgehen, dass ich bei einer Versetzung die gleiche Erfahrungsstufe erhalte? Oder vielleicht nur in einem der beiden Bundesländer? Und wie sieht es bei der Berücksichtigung meiner A14 Stelle aus bei einem Versetzungsverfahren?
Vielen Dank für Ihre Antwort!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Landesbesoldungsgesetze Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern regeln die Frage einer Anerkennung bzw. Anrechnung von Erfahrungszeiten:

Der Beginn des Aufsteigens in den Erfahrungsstufen im Anfangsgrundgehalt ist der 1. des Monats, in dem Sie erstmals verbeamtet wurden, § 28 Abs. 1 Satz 2 des Besoldungsgesetzes Schleswig-Holstein (SHBesG), § 21 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1 des Landesbesoldungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern (LBesG M-V). Die Tätigkeit als Beamter in Nordrhein-Westfalen wird also voll anerkannt. Das Grundgehalt steigt nach beiden Gesetzen bis zur fünften Erfahrungsstufe im Abstand von zwei Jahren, bis zur neunten Erfahrungsstufe im Abstand von drei Jahren und darüber hinaus im Abstand von vier Jahren (ebenso wie in Nordrhein-Westfalen).

Ein finanzieller Unterschied kann sich aber bei der Bemessung des Grundgehalts ergeben.

Eine landesübergreifende Versetzung nach § 15 des Beamtenstatusgesetzes (BeamtStG) setzt voraus, dass diese in ein Amt nach A14 in Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern erfolgt. Eine "Degradierung" wäre keine Versetzung im Rechtssinne, sondern eine Neueinstellung bei einem anderen Dienstherrn. Eine Versetzung auf eine A14-Stelle setzt voraus, dass eine solche frei und besetzbar ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben, und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 12.01.2020 | 08:32

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