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Versetzung und Degradierung in einem Altenheim


03.12.2013 00:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Zusammenfassung: Arbeitsrecht


Ich arbeite seit ca. 15 Jahren in einem kath. Altenheim, seit ca. 2 Jahren als Wohnbereichsleitung. Obwohl ich mir nichts zu Schulden kommen ließ, soll ich jetzt auf eine andere Etage und zwar als Vertretung der WBL versetzt werden. Seit dem Wechsel der Heimleitung vor ca. 1 Jahr, habe ich immer wieder Nadelstiche gespürt und wusste da schon, wer auf meine Stellung scharf ist. Leider habe ich erst jetzt gemerkt, dass die schleichende Degradierung schon vor langen Monaten eingesetzt hat (weil Sie ja so viel zu tun haben, wird der Dienstplan von mir (Pflegedienstleitung) geschrieben, usw.).
Man hat mir diese Versetzungsabsicht kurz vor Schichtende mitgeteilt in der Erwartung meines Einverständnisses am nächsten Tag. Ich habe sofort meine Ablehnung unmissverständlich dargestellt. Da ich noch nie eine Ermahnung, bzw. Abmahnung bekommen habe und bei den Arbeitskollegen sehr beliebt bin, kam es für mich sehr überraschend. Klar gab es Kleinigkeiten, über die man gesprochen hatte, die waren jedoch absolut belanglos, mittlerweile glaube ich da sogar an Mobbing.
Da für mich ein Vertrauensbruch entstanden ist, der nicht mehr zu kitten ist, steht mein Entschluss das Heim zu verlassen fest.
Wie verhalte ich mich jetzt richtig? Kann man mich so ohne weiteres degradieren und muss ich damit einverstanden sein? Muss ich 6 Monate Kündigungsfrist einhalten, wenn nicht, muss ich dann das Weihnachtsgeld zurückzahlen?
Sollte ich damit einen Rechtsanwalt bemühen?




Einsatz editiert am 03.12.2013 00:23:54

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte:





Frage 1:
"Wie verhalte ich mich jetzt richtig? Kann man mich so ohne weiteres degradieren und muss ich damit einverstanden sein?"


Wenn Sie bei Gegenwind tatsächlich die Segel streichen wollen, so sollten Sie sich in jedem Fall aus dem ungekündigten Arbeitsverhältnis bewerben.

In Ihrem Berufsfeld gibt es zwar große Nachfrage, aber die Qualität der gesuchten Stelle wird auch in anderen Einrichtungen nicht so leicht zu finden sein.


Der Arbeitgeber hat durch das Weisungsrecht nach § 106 GewO das Recht, im Rahmen des Arbeitsvertrags Ihre Arbeitspflicht nach Zeit, Art und Ort zu konkretisieren und Ihnen bestimmte Arbeiten zuzuweisen.

Das Weisungsrecht ist allerdings durch Arbeitsvertrag und/oder Tarifvertrag begrenzt. Insofern sollten Sie die vertraglichen Regelungen prüfen und notfalls der Maßnahme widersprechen.

Im Zweifel müsste dann das Arbeitsgericht prüfen, ob die Versetzung rechtmäßig war.






Frage 2:
"Muss ich 6 Monate Kündigungsfrist einhalten, wenn nicht, muss ich dann das Weihnachtsgeld zurückzahlen?"


Wenn Ihr Vertrag eine 6-monatige Kündigungsfrist vorsieht werden sie diese - vorbehaltlich einer einer konkreten Vertragsprüfung - natürlich auch einhalten müssen.






Frage 3:
"Sollte ich damit einen Rechtsanwalt bemühen?"


Die Notwendigkeit sehe derzeit noch nicht.










Bedenken Sie bitte, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gegebenenfalls für eine weitere Interessenwahrnehmung gern zur Verfügung.

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