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Versetzung nach USA - neue Arbeitsverhältnis???


08.08.2007 16:45 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hi! Ich arbeite bei einer internationaltätigen amerikanischen Firma. Ich bin selbst Amerikanerin, habe aber einen deutschen Arbeitsvertrag. Ich habe den Wünsch bei meiner Arbeitgeber geäußert, dass ich nach USA versetzt werden möchte. Ich habe eine Stelle bekommen und ich bin einfach damit zufrieden.

Ich soll allerdings eine Schreiben bei der Personalabteilung abgeben, wo darauf steht, dass ich mit Ablauf von 09.09.2007 meinen deutschen Arbeitsverhältnis bei der Firma in Deutschland beende, da ich am 10.09.2007 einen Arbeitsverhältnis bei der Firma in USA entsteht. Bitte beachten Sie, es handelt sich hier nicht um eine Entsendung!!!!

Wichtig bei dieser schreiben ist, das es sich NICHT um eine Kündigung geht, sondern darum, obwohl ich verschiedene Arbeitverträge habe, bin ich immer noch eine Mitarbeiter der Firma und habe meine unterbrochenes Dienstjahren bei dieser Firma.

Handelt sich dieses Schreiben um eine Änderungskündigung? Wie heiß es? Kündigung wegen Versetzung? Wie soll ich dies formulieren, damit ich keine nachteilen habe. Wichtig ist, dass ich keine Nachteile habe und dass meine Dienstjahre nicht verloren gehen, falls ich zurück nach Deutschland kommen würde.

DANKE!!!!!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie das Arbeitsverhältnis weiterlaufen oder nur umwandeln lassen wollen (eben nunmehr für einen anderen Arbeitsort), sollten Sie dies am besten ausdrücklich klarstellen (z.B.: "Mit der Versetzung an einen amerik. Arbeitsort bleibt das bisherige Arbeitsverhältnis unberührt, auch wenn nunmehr amerik. Arbeitsrecht gelten soll"). Das gleiche gilt, wenn Sie jedenfalls Ihre bisherigen Dienstjahre irgendwie "anrechnen" lassen wollen. Scheuen Sie sich nicht davor, diese Dinge klar zum Ausdruck zu bringen. So vermeiden Sie später Streitigkeiten und Mißverständnisse. Sie müßten damit das Ihnen vorliegende Schreiben Ihres Arbeitgebers modifizieren.

Denn wenn ich den Vorschlag Ihres Arbeitgebers richtig interpretiere, dann soll Ihr bisheriges deutsches Arbeitsverhältnis tatsächlich beendet werden (durch Aufhebungsvertrag; eine Kündigung wäre die einseitige Vertragsbeendigung durch Ihren Arbeitgeber oder Sie), weil Sie anschließend einen (neuen) Arbeitsvertrag nach US-Recht abschließen werden. Eine Berücksichtigung der bisherigen Arbeitszeit bei Ihrem Arbeitgeber (in Deutschland) fällt damit grundsätzlich weg, auch wenn in bestimmten Situationen von der Rechtsprechung ein Fortsetzungszusammenhang angenommen wird.

Sprechen Sie am besten zunächst mit Ihrem Arbeitgeber und schildern Sie Ihre Interessenlage. In der Regel erfahren Sie so die Hintergründe und können dann auch besser entscheiden. Außerdem kommt man so oft zu einer einvernehmlichen Regelung. In Ihrem Fall dürfte Ihre Sorge auch vom Arbeitgeber verstanden werden. Vielleicht ist der Arbeitgeber bereit auf Ihre Wünsche einzugehen oder entschädigt Sie anderweitig. Ansonsten sollten Sie einen Rechtsanwalt aufsuchen und mit der Formulierung des Schreibens (in Ihrem Sinne) beauftragen - ob Sie dies dann gegenüber Ihrem Arbeitgeber durchsetzen können, ist eine andere Frage.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit einen ersten Eindruck vermitteln.

Bei weiteren Fragen oder Anliegen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Soweit aus dem Bereich www.frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich persönlich gewünscht ist, bitte ich zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Schneider
Rechtsanwalt
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