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Versetzung auf eigenen Wunsch


01.08.2007 14:10 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Szenario:

Eine Mitarbeiterin ist bei einem bundesweit tätigen Unternehmen (ca. 1.100 Mitarbeiter) im Bereich Arbeitnehmerüberlassung in der Münchner Filiale eingestellt. Sie arbeitet primär bei Kunden des Unternehmens, aber auch in der Filiale selbst. Das Unternehmen eröffnet nun eine neue Filiale in Leipzig und sucht hierfür Mitarbeiter (öffentliche Stellenanzeigen auf der Website des Unternehmens). Die Mitarbeiterin würde gerne zu diese Filiale - entweder als Mitarbeiterin in der Filiale oder im Rahmen von Arbeitnehmerüberlassung - wechseln.

- Es stellen sich jetzt folgende Fragen, zu der ich - gerne zusammenfassend - Antworten benötige:
- Muss der Mitarbeiterin die Möglichkeit gegeben werden, zu wechseln?
- Kann der Arbeitgeber der Versetzung unter bestimmten Bedingungen (z.B. Herabsetzung des Gehalts) zustimmen?
- Welche Gründen kann der Arbeitgeber hervorbringen, um den Wechsel zu versagen?
- Welche rechtlichen Bestimmungen finden hier Anwendung?

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt.
Ich weise Sie vorab darauf hin, dass im Rahmen dieser Online- Anfrage lediglich eine erste rechtliche Einschätzung erfolgen kann, die vorbehaltlich einer genauen vertraglichen Prüfung steht.

Die Mitarbeiterin hat keinen Anspruch auf eine Versetzung an einen anderen Arbeitsort.
Sofern keine getroffenen Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat besteht, die vorsieht, dass freiwerdende Stellen innerbetrieblich auszuschreiben sind, hat Ihre Mitarbeiter keine rechliche Handhabe - vorbehaltlich einer Prüfung der bestehenden Arbeitsverträge und möglichen Betriebsvereinbarungen - einen Wechsel durchzusetzten.
Vielmehr liegt es Ihrem - durch den Arbeitsvertrag ausgestalten und dadurch auch eingeschränktem - Direktionsrecht, wo Sie die Mitarbeiterin einsetzten.
Inofern benötigen Sie keine Gründe, um einen Wechsel zu versagen.

Sie können der Mitarbeiterin einen geänderten Arbeitsvertrag mit geändertem Einsatzort und geänderten Arbeitsbedigungen ( auch mit niedrigerem Gehalt )im Rahmen des gesetzlich zulässigen anbieten.



Ich hoffe, Ihnen eine erste Orientierung gegeben zu haben.


Mit freundlichen Grüßen


Günthner
Rechtsanwalt





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