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Versetzung als Angestellte in ein anderes Ministerium wehren?

06.03.2014 00:48 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Hallo,
kann ich mich gegen eine Versetzung als Angestellte in ein anderes Ministerium wehren? Der Sachverhalt ist dieser: Im Zuge des Regierungswechsel sind die XXXX vom XYZ ins XY verlagert worden. Ich bin Angestellte bei der BRD vertreten durch das xyz und arbeite dort in der Abteilung für XXXX als Bürosachbearbeiterin. Im Grundsatz heißt es (so wurde es mir gesagt): Das Personal folgt den Aufgaben, die Aufgaben folgen der Organisation und die Organisation dem Ministerium. Sprich alle die irgendwie damit zu tun haben müssen mit. Meine Aufgaben sind dort unter anderem: Erstellen von einfachen Bürgerbriefen, führen des Postbuchs usw., also allgemeine Bürotätigkeiten. Ich habe eine Kollegin(im selben Referat als Bürosachbearbeiterin tätig), die ebenfalls diese Aufgaben hat, zusätzlich jedoch außerdem noch die Vertretung für die Betreuung der Internetseite für XXXX (damit habe ich nichts zu tun) übernimmt. Wir haben beide eine Volle Stelle (ich arbeite zur Zeit 50 %, sie arbeitet zur Zeit 75%) mit der gleichen Vergütungsgruppe. Also an sich die gleichen Voraussetzungen. Dennoch kann sie im xyz bleiben und ich muss wechseln. Gibt es nicht ein Anrecht auf Gleichbehandlung? Ich wurde vorher nicht einmal angehört, daher kann auch nicht nach sozialen Kriterien entschieden worden sein.
Vielen Dank vorab für Ihre Antwort

Einsatz editiert am 06.03.2014 08:45:30
06.03.2014 | 10:41

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst ist festzustellen, dass es im Rahmen des TVöD (§ 4) für eine solche Versetzung hinreichende dienstliche oder betriebliche Gründe geben muss. Auch ist vor Durchführung einer Versetzung eine hinreichende Interessenabwägung vorzunehmen.

Auch müssen Sie vorher angehört werden, um Ihre Belange zum Ausdruck bringen zu können.

Wenn Sie bereits einen Versetzungsbescheid erhalten haben sollten, würde ich Ihnen empfehlen, hiergegen zunächst Rechtsmittel einzulegen und Akteneinsicht zu verlangen, auch um festzustellen, ob eine gerechte Interessenabwägung, auch im Hinblick auf Ihre Kollegin gemacht worden ist.

Dies lässt sich nur anhand der Akte herausfinden.

Falls Sie noch keinen Bescheid erhalten haben, würde ich an Ihrer Stelle unverzüglich eine Stellungnahme schreiben und den Arbeitgeber auffordern, offen zu legen, welche dienstlichen und/oder betrieblichen Gründe zu der Entscheidung führen und welche Interessenabwägung im Detail gemacht worden ist.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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