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Verschwinden eines PC

01.04.2008 18:07 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Wir haben eine neue PC -Anlage ( PC,Rechner,Tastatur etc. )gekauft. Der Händler hat alles installiert und eingerichtet.
Er schlug vor, meinen alten Rechner mit ins Geschäft zu nehmen und mir dann bei Gelegenheit die Daten runterzuladen, wenn er Zeit hat.In der Zwischenzeit ist das Geschäft umgezogen und unser Rechner mit allen Daten unauffindbar. Ich war jede Woche im Geschäft anwesend und mir konnte keine genaue Angaben gemacht werden, wie es jetzt weitergehen soll.Habe ich Anspruch auf Schadenersatz, wobei auch davon auszugehen ist, dass der Wert unserer gespeicherden Dateien und Bilder nicht mehr zu beschaffen ist.Wie sollen wir uns verhalten,der Händler wartet auf ein Angebot von uns und sagt schon, das er es aus eigener Tasche zahlen muß.

Sehr geehrter Fragestellerin,

unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Informationen sowie Ihres Einsatzes erlaube ich mir, Ihre Frage wie folgt zu beantworten:

Dass Sie grundsätzlich einen Anspruch auf Ersatz des Ihnen entstandenen Schadens haben ist angesichts des Verschuldens anzunehmen. Problematisch ist allerdings die Bezifferung eines solchen Schadens. Der Verlust der Daten für sich reicht isoliert betrachtet hierfür in der Regel nicht aus. Es müsste Ihnen darüber hinaus durch deren Fehlen der Daten konkrete Verluste in Form etwa nicht mehr durchführbarer oder in Zukunft entgangener Geschäfte ein Schaden entstehen. Ob und in welcher Höhe dies möglicherweise der Fall ist, hängt stark von den Einzelheiten des Sachverhaltes ab und kann letztlich nur von Ihnen selbst beantwortet werden.

Im Falle einer streitigen Auseinandersetzung bestünde zwar die Möglichkeit einer richterlichen Schätzung der Schadenshöhe. Voraussetzung hierfür wäre jedoch zumindest die konkrete Darlegung, dass durch den Datenverlust überhaupt ein darauf beruhender Schaden in Betracht kommt.

Eine andere Frage sind mögliche Schadensersatzansprüche, die aufgrund des Datenverlustes gegen Sie geltend gemacht werden könnten. Es ist zwar anhand des Sachverhaltes kaum möglich, dies abzuschätzen. Jedoch böte sich im Wege einer Klärung der Angelegenheit mir dem Händler zumindest eine Vereinbarung an, durch die sich dieser dazu verpflichtet, Sie von zukünftigen und noch nicht abschätzbaren Ansprüchen Dritter, die gegen Sie aufgrund des Sachverhaltes geltend gemacht werden, freizustellen.

Abschließend darf ich Die noch darauf hinweisen, dass in einer solchen Angelegenheit auch ein mögliches Mitverschulden durch unterlassene Sicherung der Daten stets mitzuberücksichtigen ist.


Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben.

Bitte beachten sie jedoch, dass es sich hierbei lediglich um eine erste Einschätzung handeln kann und bereits geringe Sachverhaltsabweichungen zu einer anderen Beurteilung führen können.


Mit freundlichen Grüßen



Christian Grema
Rechtsanwalt

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Christian Grema
C-G-W Rechtsanwälte

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76605 Bruchsal

Tel.: (07251) 392 44 30 (24h)
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