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Verschwiegener Vorschaden an Gebrauchtwagen


21.09.2005 19:59 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Guten Tag,

ich habe am 26.2.2001 bei einem BMW-Vetragshändler einen gebrauchten BMW 523i gekauft. Lt. Kaufvertrag ist der Wagen unfallfrei. Augrund einer Neuanschaffung sollte der Wagen heute bei einer Daimler-Benz Niederlassung in Zahlung gegeben werden. Bei der dortigen Untersuchung des Fahrzeugs wurde festgestellt, das am Fahrzeug ein nicht unerheblicher Frontschaden repariert wurde. Die Inzahlungnahme wurde daraufhin erst einmal zurückgestellt. Meine Frage: Kann ich nach viereinhalb Jahren, die der Wagen in meinem Besitz ist, noch rechtlich gegen das Verkaufshaus vorgehen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Gewährleistungsrechte stehen Ihnen gegen den Verkäufer dann noch zu, wenn der Frontschaden arglistig verschwiegen worden ist. Dabei ist es unerheblich, ob zugesichert wurde, der Wagen sei unfallfrei oder ob im Vertrag steht, Unfallschäden seien nicht bekannt. Es kommt in beiden Fällen darauf an, ob ein Mangel vorlag, der dem Verkäufer bekannt war und Ihnen dieser aber arglistig verschwiegen wurde.

In diesem Falle verjähren die kaufrechtlichen Gewährleistungsansprüche innerhalb von zwei Jahren ab Entdeckung des Mangels.

Daneben kann eine Anfechtung des Kaufgvertrages wegen arglistiger Täuschung in Betracht kommen. Die Anfechtung kann sodann innerhalb eines Jahres ab Kenntnis der Täuschung erklärt werden.

In beiden Fällen müssen Sie den Beweis der arglistigen Täuschung führen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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