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Verschenkung einer Immobilie an Enkel und Urenkel

| 27.12.2017 17:13 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

ich habe folgende Frage:

Mein Großvater möchte mir und meiner Tochter sein Einfamilienhaus (Wert 360 000 €) zu (60% Enkel /40% Urenkelin) verschenken.

1. Ist das möglich?

2. Wie verhält es sich steuerlich?

3. Muss vom Gericht ein Ergänzungspfleger bestellt werden oder kann ich als gesetzlicher Vertreten meiner Tochter über die Immobilie verfügen bis sie volljährig ist?


Grüße Tim T.

27.12.2017 | 17:43

Antwort

von


(556)
Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

1. Grundsätzlich ja.

2. Die Freibeträge betragen für den Enkel, wenn der Vater bzw. die Mutter noch lebt, 200.000 €, bei Vorversterben des Elternteils 400.000 €. Das ergibt sich aus § 15 ErbStG: Steuerklassen , § 16 ErbStG: Freibeträge . Für die Urenkelin liegt der Freibetrag nur bei 100.000 €. Für darüber hinausgehende Schenkungen ist Schenkungssteuer zu zahlen.

3. Sie können Ihre Tochter beim Erwerb nicht vertreten. Das regelt § 1795 BGB: Ausschluss der Vertretungsmacht in Verbindung mit § 1629 BGB: Vertretung des Kindes . Es ist ein Ergänungspfleger für den Abschluss des Vertrages erforderlich. Spätere Rechtsgeschäfte mit Dritten scheitern an § 181 BGB: Insichgeschäft , der verbietet, dass Sie gleichzeitig für sich selbst als Miteigentümer und für Ihre Tochter handeln.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Bewertung des Fragestellers 29.12.2017 | 09:27

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