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Versandrecht - Paket verloren

27. Oktober 2022 10:05 |
Preis: 40,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Wir sind Onlinehändler. Wenn der Kunde sagt, dass er sein Paket nicht erhalten hat (DPD Kontaktlose Zustellung aufgrund COVID-19) wer haftet dann für diesen Verlust? Ist der Versanddienstleister verpflichtet irgendeine Art von Nachweis zu liefern (Unterschrift des Kunden oder Bild vom Abstellort) oder wie ist das ganze zu bewerten? Es handelt sich um 12 kg schwere Küchengeräte.

DPD redet sich heraus mit Nachweiß: kontaktlose Übergabe. Aber das ist doch kein Nachweis. Das könnte man doch immer sagen.

Es geht um Versand innerhalb Deutschland ohne Express.

Ich freue mich über Hilfe.

27. Oktober 2022 | 10:40

Antwort

von


(463)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Kunde hat mit Ihnen einen Vertrag geschlossen, nach dem Sie das Transportrisiko tragen. Wenn der Kunde erklärt, er habe das Paket nicht erhalten, so hat er weiterhin einen Anspruch auf Lieferung gegen Sie.

Sie können dann gegen den Versanddienstleister tätig werden, der die Lieferung an den Kunden beweisen muss.
Kann der Versanddienstleister beweisen, dass das Paket abgeliefert wurde, so hat der Kunde keinen Anspruch mehr gegen Sie und Sie dann auch keinen Anspruch gegen den Versanddienstleister. Der Kunde kann dann nicht auf Neulieferung bestehen.

Tatsächlich ist das bloße Abstellen vor der Haustür beweistechisch als wirklich schwierig anzusehen. Im Falle eines Rechtsstreites müsste dann wohl der jeweilige Auslieferer bezeugen, dass das Paket vor der Haustür abgestellt wurde.

Wieviel Beweiskraft dieser Aussage tatsächlich beizumessen wäre, ist sehr fraglich.
Im Grunde genommen bleibt das Risiko bedauerlicherweise bei Ihnen, auch wenn dies rechtlich fragwürdig ist. Gegebenenfalls müsste zukünftig vereinbart werden, dass Pakete bei Verhinderung persönlicher Übergabe an eine Paketstation / Shop o.ä. geliefert werden.

Hat der Kunde aber die Freigabe erteilt, dass das Paket vor der Haustür abgestellt wird, dann müsste hier die Haftung von Paketdienstleister und Verkäufer enden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

ANTWORT VON

(463)

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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