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Versandhandel


20.09.2007 17:01 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

am 20. August habe ich eine Sendung - die ich nicht geordert habe - erhalten.
Ich habe das Packerl angenommen und nach Überprüfung wieder in der Postfiliale abgegeben. Trotz Nachfrage habe ich von der Mitarbeiterin keine Besätigung bekommen. Laut Post bekommt man für Retouren keine Bestätigung.

Nun hat sich der Absender bei mir gemeldet und will mir etwas für das Packerl verrechnen.

Meine Fragen:
- Kann der Absender überhaupt etwas verrechnen, wenn er mir ohne Aufforderung/Bestellung etwas zuschickt?
- Wie soll ich mich gegenüber dem Absender verhalten?

Danke für die Antwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


für unaufgefordert zugeschickte Waren brauchen Sie nichts zu zahlen. Daher sollten Sie die Forderung auch zurückweisen.

Teilen Sie der Gegenseite mit, dass Sie nichts bestellt und das Paket auch wieder zurückgeschickt haben.

Bei unaufgefordert zugeschickten Waren geht das Versandrisiko dann allein und vollständig zu Lasten der Gegenseite.


Eine Einlieferungsbestätigung hätte die Post zwar erteilen müssen; das diese nicht vorliegt, geht aber auch nicht zu Ihren Lasten. Der Nachweis, dass Sie das Paket abgegeben haben, könnte auch durch eventuell vorhandene Zeuge oder aber auch durch eine Erklärung an Eides statt von Ihnen selbst geführt werden.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 20.09.2007 | 17:22

Danke für die Antwort...

Der Absender beruft sich jedoch darauf, dass cih dem Zusteller unterschrieben habe und fordert eine Einlieferungsbestätigung...

Wäre es Ihnen möglich, mir Ihre Antwort per Mail (per PDF oder Word-Datei) mit Ihrem Briefkopf zu senden?

Das wäre ganz toll..

Vielen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.09.2007 | 19:17

Sehr geehrter Ratsuchender,


Ihre Erklärung ist ausreichend. Daher geht die Forderung ins Leere.

Sie können diese Antwort gerne ausdrucken; ein Tätigwerden mir gesondertem Briefkopf geht aber über die ERSTberatung hinaus und würde ein Verstoss gegen die Nutzungsbedingungen darstellen, so dass dieses nur bei einer gesonderten Beauftragung möglich wäre.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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