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Verputzen Mieter oder Vermietersache?


19.04.2007 22:54 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Mauritz



wir sind mieter einer wohnung und wollten unser badezimmer neu tapezieren (haben wir seit wir hier wohnen, also seit 3 Jahren, noch nicht), und als wir die alten Tapeten abmachten, kam uns sämtlicher Putz entgegen, jetzt müsste zunächst völlig neu verputzt werden. Unsere Frage: Müssen wir das wirklich oder ist dafür der Vermieter zuständig?
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage möchte ich anhand der mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Unter Schönheitsreparaturen versteht man die Beseitigung von normalen Abnutzungserscheinungen. Das können z.B. das Anbringen von neuen Tapeten, Streichen von Heizkörpern, Innentüren, Innenseiten von Außentüren und Fenstern usw. oder auch das Zugipsen von Löchern in den Wänden sein. Diese Schönheitsreparatuen können dem Mieter vertraglich auferlegt werden, müssen dann aber auch in dem Mietvertrag entsprechend aufgeführt werden. Sofern das bei Ihnen nicht der Fall ist, könnten Sie das Verputzen schon aus diesem Grund ablehnen.

Ansonsten gilt, dass das Verputzen von Löchern in der Tat wirksam auf den Mieter übertragen werden kann, allerdings gilt dies wirklich nur für Arbeiten, die den Aufwand gewöhnlicher Malerarbeiten nicht überschreiten. Bei erheblichen Schäden am Putz, die schon keine Renovierung, sondern eher eine Reparatur erfordern, ist die Beseitigung grundsätzlich Aufgabe des Vermieters.

Je nach genauem Zustand der Badezimmerwand kann es also gut sein, dass Sie nicht verputzen müssen. Größere Schäden am Putz in Badezimmern können insoweit auch Folge von Feuchtigkeitseinwirkung sein, deren Beseitigung ebenfalls Aufgabe des Vermieters wäre (sofern nicht von Ihnen schuldhaft herbeigeführt).

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung bieten und verweise bei Unklarheiten auf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz
Rechtsanwalt
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