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Verpflichtungserklärung Nachweis Einkommen

| 14.10.2015 10:20 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Ich bin Deutscher, wohne in Deutschland in einer grenznahen Stadt und möchte eine Verpflichtungserklärung für ein Nationales Visum (Heiratsvisum) - für die Verlobte eines Freundes - bei einer Deutschen Ausländerbehörde abgeben.
Nun meine Frage:
Ich verdiene gut und liege weit über dem Minimum des geforderten monatlichen Einkommen der Ausländerbehörde. Ich bin ungekündigt, Arbeitsvertrag ist unbefristet und bin seit 8 Jahren im selben Betrieb. Mein Arbeitgeber ist aber auf der anderen Grenzseite, also im Ausland.
Gibt es deswegen Probleme? Gibt es eine Vorschrift für eine Ablehung deswegen?

Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Fragen gerne wie folgt:
Die Abgabe einer Verpflichtungserklärung für die ausländische Verlobte Ihres Freundes gem. § 68 AufenthG für ein Heiratsvisum kann auch durch einen Dritten, d.h. durch Sie abgegeben werden.
Die Verpflichtungserklärung dient der Absicherung für den Fall, dass die Verlobte einreist, nicht heiratet und Sozialleistungen geltend macht.
Dabei müssen Sie nicht zwingend Ihr Einkommen in der Bundesrepublik erzielen.
Sie als Verpflichtungsgeber müssen lediglich in der Lage sein, die Verpflichtung in der Bundesrepublik zu erfüllen. Sie müssten lediglich Einkommensnachweise über Ihr monatliches Nettoeinkommen erbringen, damit Ihre Bonität überprüft werden kann. Da Sie ja Ihren Wohnsitz in Deutschland haben und daher ja auch hier steuerpflichtig sind, dürfte dies für Sie kein Problem darstellen, denn diese Nachweise benötigen Sie ja auch für das Finanzamt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und Ihnen eine rechtliche Orientierung gegeben zu haben . Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich.


Mit freundlichen Grüßen

Lucia König
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 14.10.2015 | 12:41

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