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Verpflichtungserklärung Au Pair


21.08.2006 21:36 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Hallo ,

wir haben für unser Au Pair eien Verpflichtungserklärung für ein Jahr unterschrieben.
Bei der Ausländerbehörde sagte uns man wir würden auch weiterhin in der Haftung stehen, falls das Au Pair nach einem Jahr nicht ausreist.
Unsere Frage nun , ist dies wirklich so?
Ich meine viele AuPairs aus der Ukraine z.B. reisen mit dem Bus ein und aus.
Wie soll man sicher sein , daß sie nicht unterwgegs aussteigen und einfach in Deutschland bleiben.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Die Verpflichtungserklärung ist in § 68 AufenthG geregelt. Hiernach hat der sich Verpflichtende sämtliche öffentlichen Mittel zu erstatten, die für den Lebensunterhalt des Ausländers einschließlich der Versorgung mit Wohnraum und der Versorgung im Krankheitsfalle und bei Pflegebedürftigkeit aufgewendet werden, auch soweit die Aufwendungen auf einem gesetzlichen Anspruch des Ausländers beruhen.

Die Verpflichtung nach § 68 I AufenthG umfasst nicht die Ausreisekosten, jedoch wird dies in den Vordrucken gemäß §§ 66, 67 AufenthG gesondert aufgeführt. Zwar könnte man die Erklärung auch beschränken, jedoch wird die Ausländerbehörde diese dann nicht akzeptieren.

Die entsprechenden Vorschriften finden Sie hier:

http://www.aufenthaltstitel.de/aufenthaltsg.html


Wichtig zu wissen ist auch, dass eine Verpflichtungserklärung nach Erteilung des Visums nicht widerrufen werden kann. Es ist richtig, dass sie solange gilt bis der Eingeladene ausgereist ist oder eventuell dann einen andersartigen Aufenthaltstitel aufgrund einer Eheschließung/ zur Erwerbstätigkeit bekommt. Wie das Problem mit der Ausreise am besten zu lösen ist, kann ich Ihnen leider auch nicht beantworten. Vielleicht persönlich über die Grenze begleiten?


Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin


Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.
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