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Verpflichtungen gegenüber Kindern der neuen Ehefrau

26.08.2009 06:55 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Sehr geehrte Damen und Herren,

zur folgenden Sachlage hätte ich gerne Klärung:

Partnerin, geschieden, 1 Kind (15 Jahre) aus erster Ehe
Partner, ledig, ein gemeinsames Kind (2 Jahre) mit der Partnerin, Kind trägt Nachnamen des Vaters.

Bei Eheschließung nimmt die Partnerin der Nachnamen des Ehepartners an: Kann das Kind aus erster Ehe auch den Namen "mitnehmen", ohne den leiblichen Vater, besteht seit 14 Jahren kein Kontakt mehr einzubinden?

Welche Auswirkung hat dies auf die PKV, da der Vater PKV ist und die Mutter über eine Halbtagsstelle GKV versichert ist.

Wird das Kind aus erster Ehe automatisch dem Ehepartner versicherungstechnisch zugesprochen der besser verdient?

Welche Pflichten enstehen dem "nicht leiblichen Vater" gegenüber dem Kind der Ehepartnerin?

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Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis der mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:


Das Kind behält den bisher geführten Namen des Vaters, auch nach der Hochzeit zwischen Ihnen und Ihrer Verlobten.

Eine Änderung auf den neuen Familiennamen ist nur im Rahmen des § 1618 BGB möglich und setzt die Zustimmung des Kindesvaters voraus.

Verweigert er diese Zustimmung, kann sie durch eine Entscheidung des Familiengerichts ersetzt werden, "wenn die Erteilung, Voranstellung oder Anfügung des Namens zum Wohl des Kindes erforderlich ist".

Hier müssen objektiv feststellbare Gründe vorliegen, die eine Namensänderung im Interesse des Kindeswohles erforderlich erscheinen lassen.


Das Kind ist nach wie vor im Rahmen der Familienversicherung bei der Mutter mitversichert, vgl. § 10 Abs. 1 SGB V.

Dies gilt nach Abs. 3 der genannten Vorschrift nur dann nicht, wenn der mit den Kindern verwandte Ehegatte in einer PKV ist. Das ist hier aber nicht der Fall, denn allein durch die Heirat der Mutter werden Sie mit dem Kind ja nicht verwandt.

Pflichten im Sinne rechtlich normierter Handlungsweisen entstehen allein durch die Heirat nicht. Das Erziehungsrecht bleibt bei der Mutter, ebenso die Unterhaltspflicht.

Mit freundlichen Grüßen



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