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Verpflichtet?-den Betrag zu erstatten?


28.06.2005 17:09 |
Preis: ***,00 € |

Transportrecht, Speditionsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,
ich habe eine Ware bei ebay verkauft, und sie wurde als versichert(- besonders bruch- und diebstahlgefährdete Güter;
- Güter ohne Originalverpackung) an Kaeufer geschickt. Aber sie wurde bei Transport beschaedigt. Wir haben versucht, um Schadenersatz von Packetdienst zu bekommen, aber sie lent ab (angeblich wegen unordnungsgemaessen Verpackung). Jetzt wollte der Kaeufer den Betrag (ca. 100 Euro) von mir zurueckbekommen und die Ware an mich zurueckschicken.
Meine Fragen:
-Bin ich in diesem Fall verpflichtet, den Betrag an Kaeufer zu erstatten?
-Wer uebernimmt Haftung fuer beschaedigte Ware?
-Wie koennen wir weiter tun?
Vielen Dank!
28.06.2005 | 17:28

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller, sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der vorhandenen Informationen beantworten möchte.

Vorausgesetzt, beim Käufer handelt es sich um einen Verbraucher und bei Ihnen um einen gewerblich handelnden Verkäufer, haftet der gewerbliche Verkäufer grundsätzlich auch für Beschädigungen durch die Spedition. Von daher ist es durchaus sinnvoll, wenn in den allgemeinen Geschäftsbedingungen insoweit eine Klausel aufgenommen wird, dass der Käufer eine unverzüglich Prüfpflicht für Beschädigungen durch die Spedition hat, damit spätere Beweisprobleme oder Haftungsprobleme unterbleiben.

Von daher müssen sie, wenn Sie die Ware nicht mehr vorrätig haben, auf Schadensersatz haften. Handelt es sich bei der Ware allerdings nicht um eine konkrete Sache, sondern um eine Sache, die gattungsmäßig bestimmt ist und noch auf Lager ist, können sie wahlweise gegenüber dem Käufer durch eine neue Lieferung nacherfüllen.

Selbstverständlich haftet Ihnen die Spedition bei Vorliegen von Beschädigungen generell auf Schadensersatz. Tatfrage ist insoweit allerdings das Verschulden der Spedition beziehungsweise ein gegebenenfalls bedeutsames Mitverschulden von Ihnen. Im Rahmen der summarischen Prüfung lässt sich dies schlecht beurteilen. Insbesondere ist dabei auch maßgeblich der von ihnen abgeschlossene Vertrag. Wenn insoweit allerdings vereinbart war, dass ohne Originalverpackung geliefert werden sollte, was ansonsten unüblich ist, dürfte ein Verschulden des Spediteurs (beziehungsweise seiner Erfüllungsgehilfen) unproblematisch gegeben sein. Mir ist das Verhalten der Spedition in diesem Fall auch unbegreiflich, daher für solche Fälle gerade eine Versicherung besteht.

Sinnvoll wäre es nun, der Spedition die vorliegende Haftung aufzuzeigen und eine Auszahlung der betreffenden Versicherungssumme zu verlangen. Im Rahmen dieser Tätigkeit sollten Sie auch darauf hinweisen, dass Sie ansonsten Klage erheben werden.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Hellmann
Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

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