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Verpachten einer Jagdhütte auf gepachtetem Grund

11.06.2014 11:17 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sebastian Scharrer, LL.M., Dipl.-Jur.


Guten Tag Herr T. Bohle!
Ein Kollege von Ihnen ***** hat eine andere Auffasung als sie, hier dessen Antwort.
S. g. Ratsuchender.
vielen Dank für ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben wie folgt beantworte.

Einen solchen Pachtvertrag können sie abschließen, wenn Ihnen neben der Jagdhütte auch das Grundstück überlassen wurde, bzw. sie die Berechtigung Seitens des Grundstückeigentümers haben, die Jagdhütte zu nutzen. ................

Vor 10 Jahren habe ich die Hälfte des J.-Hauses an einen Mitpächter der Jagd verkauft.

Wenn Ihre Auffassung sich als richtig erweisen sollte, muß ich dann den Kauf rückabwickeln?

Da ich die J. H. selbst bezahlt und aufgebaut hatte, sind wir beide davon ausgegangen, dass ich verkaufen und er kaufen konnte.

Im Pachtvertrag mit dem Eigentümer steht: "Herr xyz kann das Pacht-Grundstück nach
seinem Belieben gestalten und verändern.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ein isolierter Verkauf der Hütte ohne Grundstück ist nach deutschen Recht grundsätzlich nicht möglich, soweit diese ein wesentlicher Bestandteil des Grundstücks geworden ist. Dies ist nur dann nicht der Fall, wenn die Hütte nur vorübergehend mit dem Grundstück verbunden werden sollte, §§ 93, 95 BGB. Allerdings können Sie davon ausgehen, dass sämtliche Rechte des "Käufers" mittlerweile nach § 438 Abs. 1 Nr. 2 BGB verjährt sind. Da die Verjährung eine Einrede ist, muss diese aktiv erhoben werden. Durch die Verjährung sind Sie nicht verpflichtet, Forderungen zu erfüllen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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