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Vernichtung des Eigentums durch EX-verlobte


19.06.2006 17:34 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Ex-Verlobte hat sich von mir ohne angabe von Gründen getrennt und mich aufgefordert ihre Wohnung sofort zu verlassen. Nun konnte ich natürlich auf die Schnelle nicht alle meine sachen ( möbel,kleidung etc.) mitnehmen. Nun ist es so das Sie ständig druck macht ich solle die sachen sofort holen ( hat aber selbst keine Zeit da Sie 13-16 Std. am Tag arbeitet) sonst würde sie alles in den MÜLL werfen ! Meine freundlichen Bitten einen Termin und frist in 2 Wochen zu vereinbahren und alles friedlich über die Bühne zu bringen, beantwortet Sie mit ÜBELSTEN Beleidigungen !!( SMS , am Telefon ) und dazunoch verbreitet Sie über mich in der Gaststätte wo Sie arbeitet ( NACHWEISLICH ZEUGEN ) übelste Lügen und unwahrheiten. Sie zeigt Fotos von mir die sie auf ihrem handy hat ( auch solche wo man nicht viel anhat) und macht sich darüber lustig mit ihren Arbeitskollegen. Nun bin ich soweit das meine Geduld wirklich erschöpft ist. Ich weiss auch, das Sie in Drogensachen verwickelt ist und deswegen die Beziehung zu mir beendet hat ( weil ich Drogen Niemals akzeptiere) Da sie sehr leichtgläubig ist wird man sie zu diesen Drogengeschäften überredet haben.
Auf versuche alles in Ruhe und vernuft zu klären reagiert sie nicht. in zig SMS hat sie deutlichst aufgefordert mir endlich das Leben zu nehmen damit Sie in ruhe weiterleben kann, denn solange ich am leben sei, würde sie keine ruhe finden.

Wie gehe ich nun am Besten weiter vor, in dieser verzwickten Sache.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sollten die Ex-Verlobte mit Einschreiben und Rückschein anschreiben.

In diesem Schreiben sollten Sie deutlich machen, dass Sie auf Herausgabe der unbeschädigten Sachen bestehen und für den Fall der Beschädigung und / oder der kompletten Eigentumsbeziehung Schadensersatzansprüche geltend machen werden.

Schlagen Sie auch gleich mehrere Termine zur Abholung vor, wobei hier eine Frist von 14 Tagen angemessen ist. Zu diesem Termin sollten Sie unbedingt einen Zeugen mitnehmen und die Sachen auf Vollständigkeit und Zustand sofort kontrollieren; ist etwas nicht in Ordnung, sollte der Zeuge dieses SOFORT aufschreiben.


Weiter sollten Sie hinsichtlich der unwahren Behauptungen und ungenehmigten Weitergabe der Fotos die sofortige Unterlassung und den Widerruf der unwahren Behauptungen verlangen. Setzen Sie daz eine kurze Frist von einer Woche und bestehen Sie auf eine schriftliche Erklärung, um die Wiederholungsgefahr zu unterbinden.

Wird diese Erklärung nicht abgegeben, könnten Sie deswegen sofort ein Gerichtsverfahren anhängig machen, wozu ich dann auch in diesem Fall raten würde; ggfs. bestehen auch die Voraussetzungen für eine einstweilige Verfügung, wobei zur vollständigen Prüfung aber eine individuelle Beratung notwendig wäre.

Hier sollten Sie sich aber unbedingt eines Rechtsanwaltes bedienen, so dass Sie nach Fristablauf sich mit einem Rechtsanwalt sofort in Verbindung setzen sollten; selbstverständlich kann das auch über unser Büro erfolgen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 19.06.2006 | 17:56

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

vielen Dank für ihre schnelle Antwort ! Ich werde so vorgehen. Bitte erlauben Sie mir in der nachfrage auf den Punkt mit den Drogen einzugehen. Ich möchte nicht das meine Verlobte in den Drogensumpf gerät und darunter womoglich noch ihre schwerkranken Mutter leidet. Ich sage es ungern aber sollte ich vielleicht einen Hinweis der Polizei geben ? Allerdings würde Sie dadurch vielleicht noch mehr ihre wut auf mich richten, denn Sie würde vermuten das die Polizei durch " meinen " Hinweis in aktion getreten ist. Es handelt sich um Ecstasytabletten, die die Polzei auch 100% bei ihr und ihren Arbeitskollegen finden würde. Sie ist nicht Vorbestraft. Allerdings will ich auch nicht das Sie ins Gefängnis kommt.

M.F.G

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.06.2006 | 18:08

Sehr geehrter Ratsuchender,


sicherlich können Sie Strafanzeige stellen, werden dann aber nach Ihrer Schilderung ebenso sicher mit Repressalien zu rechnen haben. Möglich ist es, die Anzeige NACH Herausgabe Ihrer Sachen zu fertigen.

Es bestehlt die Möglichkeit, dieses "Hinweis" so zu schützen, dass Ihr Name nicht genannt wird; eine 100%ige Absicherung gibt es aber leider dabei in der Realität nicht.

Ob die Ex-Verlobte überhaupt ins Gefängnis kommen würde, vermag ich so nicht zu beurteilen, da dabei auch das Vorstrafenregister eine erhebliche Rolle spielen würde, wage ich aber -grob geschätzt- zu bezweifeln.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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