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Vermögenswerte der Erbmasse


27.03.2006 13:20 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



vor einigen Monaten ist mein Vater verstorben. Durch das "Berliner Testament" wurde seine Frau als Alleinerbin eingesetzt. Die beiden lebten in einer "Zugewinngemeinschaft". Da erhebliche Vermögenswerte auf den Namen seiner Frau laufen (z.B. ist Sie beim Hauskauf 1998 als Besitzerin in das Grundbuch eingetragen worden), die Gelder dafür jedoch gemeinsam erwirtschaftet wurden, nun meine Frage: Kann man zumindest Teile dieser Vermögenswerte zur Erbmasse zählen, oder ist da schlicht und ergreifend kein herankommen ?

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

auf Grundlage Ihrer Angaben das Folgende:

Wie Ihnen bekannt sein dürfte, können Sie trotz der Alleineinsetzung der Frau Ihres verstorbenen Vaters den Pflichtteil verlangen – unterstellt, die Fristen hierfür sind noch nicht abgelaufen (§ 2332 BGB – drei Jahre), was nach Ihrer Schilderung aber offensichtlich nicht der Fall ist.

Ansonsten ist die Rechtslage, wie Sie wahrscheinlich vermuten, dergestalt, dass Vermögenswerte wie das 1998 allein auf die Frau eingetragene Grundstück, für Sie erbrechtlich in der Tat „aussen vor“ sind (§ 2269 I BGB). D.h., Sie sind evt., Ihr kurzer Bericht enthält hierzu keine Aussage, Schlusserbe, gegenwärtig allerdings unberücksichtigt.

Dies gilt grds. unabhängig davon, ob die Gelder hierfür gemeinsam oder nur von der Frau erwirtschaftet wurden. Denn die interne Vermögenssituation tritt hinter die Eintragung der Frau als alleinige Eigentümerin des besagten Grundstücks zurück, dieses ist also erbrechtlich aussen vor.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben. Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -


E-Mail: ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf
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