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Vermögenssorge


12.02.2006 20:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



mein mann hat mit seiner exfrau zwei töchter(7 und 9).Beide Elternteile haben das gemeinsame sorgerecht und teilen sich diese sorge in allen bereichen.beide hatten auf den namen der eheleute veträge für die kinder abgschlossen. die exfrau hat jetzt ohne das wissen und wollen meines mannes das gemeinsam angelegte geld der kinder abgehoben, einen aktienfonds gekündigt und das geld anderweitig angelegt. ebenfalls ohne mitwirkung des vaters.der vater hat beim familiengericht einen antrag gestellt, die vermögenssorge zu regeln. dieser wurde mit dem hinweis abgelehnt, dass die mutter zwar gegen seine rechte verstoßen hat, aber ja mehr zinsen bekommt als vorher. welche möglichkeiten hat mein mann, zu erreichen, dass er die originalunterlagen bekommt, um eine gemeinsame vermögenssorge faktisch zu gewährleisten und weiteren verstößen vorzubeugen. hinweis: die mutter nimmt in allen bereichen das recht in anspruch alles alleine zu entscheiden, obwohl sie schon mehrfach vom jugendamt und jetzt vom familiengericht verwarnt wurde.die bank handelte rechtswidrig, da sie die unterschriften nicht einholte(jugendfreund der exfrau).

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Vermögenssorge bedeutet die Vertretung des Kindes in vermögensrechtlichen Fragen. Dazu gehören Belange des Erbe, Schenkungen, Abschließen von Verträgen, Geltendmachen von Ansprüchen aufgrund von Verträgen oder öffentlichen Leistungen (z.B. Opferentschädigung, Unfall etc.) und Rentenzahlungen.

Vermögenssorge bedeutet auch, dass diese Gelder für das gemeinsam Kind verwaltet und verwendet werden.

Soweit die Kindesmutter einen Aktienfond gekündigt hat, wäre dies im Hinblick auf die gemeinsame elterliche Sorge nur bedenklich, soweit der Fond auf die Namen der Töchter angelegt wurde und die Kündigung des Fonds die Vermögensverhaltnisse der Töchter verschlechtern würde. Allerdings hätte die Bank in diesem Fall die Zustimmung (Unterschrift) Ihres Mannes einholen müssen.

Dies war offensichtlich nicht der Fall.

Die Bank ist nun verpflichtet, Ihrem Mann, als sorgeberchtigten Elternteil Auskunft über den Verbleib des Geldes zu erteilen.

Ihr Mann sollte sich daher zunächst an die Bank wenden und dort mitteilen, dass der Fond ohne seine Zustimmung gekündigt wurde und die Bank auffordern, Auskunft über den Verbleib der Gelder zu erteilen.

Zugleich sollte Ihr Mann die Kindesmutter auffordern, gleiche Auskunft zu erteilen.

Er hat ein Recht, zu erfahren, was mit dem Geld geschehen ist. Sollte sich letztlich herausstellen, dass das Geld zu besseren Konditionen angelegt wurde, scheidet eine Kindesvermögensgefährdung allerdings aus. Die Bank hat sich dennoch nicht korrekt verhalten.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

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