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Vermögensausgleich / Zugewinn

02.09.2008 04:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Mein Mann hat vor unserer Ehe (2005), aber bereits während unserer Partnerschaft ein Grundstück gekauft (35.000 EUR bar bezahlt), alleine einen Kredit in Höhe von 110.000 EUR aufgenommen und ein Haus in Eigenleistung gebaut. Er steht auch alleine im Grundbuch.
2005 haben wir ohne Ehevertrag geheiratet, ich stehe jedoch nicht im Grundbuch. Zeitgleich haben wir zu unseren eigenen Konten noch ein gemeinsames eingerichtet, auf das jeder von uns für die Kosten des Kredites und sonstige Haushaltsausgaben (NK / Verpflegung etc.) monatlich 700,-- EUR einzahlt. Auch wurden viele Anschaffungen (Möbel / Elektronik) geteilt.

Das Haus mit Grundstück hat mindestens einen Verkaufswert von ca. 200.000 EUR.

Nun steht leider die Trennung bevor.

Habe ich Anspruch auf einen Ausgleich für meine geleisteten Zahlungen?
02.09.2008 | 05:10

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

hiermit nehme ich zu Ihrer Frage wie folgt Stellung:

Der Zugewinnausgleich beinhaltet folgende Regelung: Übersteigt der Zugewinn (Vermögenszuwachs) des einen Ehepartners den Zugewinn des anderen Partners, so steht die Hälfte des Überschusses als Ausgleichsforderung zu. Rechnerisch werden die Vermögenszuwächse beider Ehepartner ermittelt und voneinander abgezogen, der Differenzbetrag wird halbiert. Diesen Betrag kann der Ehegatte mit dem niedrigeren Zugewinn beanspruchen.

Dazu werden jeweils das Anfangsvermögen bei Eheschließung und das Endvermögen bei Trennung (Zustellung des Scheidungsantrags) miteinander verglichen. Das Anfangsvermögen darf nicht negativ sein. Allerdings wird sich die Gesetzeslage diesbezüglich voraussichtlich bald ändern. Ebenso wie der Zeitpunkt der Berechnung des Endvermögens.

Nach Ihren Schilderungen kann ich den Ausgleichsanspruch nur hinsichtlich des Hauses beurteilen. Hinsichtlich anderer Vermögenswerte wie Kontoguthaben, Wertpapiere etc. fehlen mir Angaben.

Bezüglich des Hausrates wird in der Regel eine Aufteilung vorgenommen. Diese Gegenstände werden nicht vom Zugewinn umfasst.

In Ihrem Fall bedeutet dies, dass Ihr Ehegatte ein Endvermögen von EUR 200.000,00 – hat - Ihr Gatte steht alleine im Grundbuch, ein Anfangsvermögen in Höhe von EUR 35.000,00 – der Wert des Grundstücks. Dieser Wert muss aber auf den aktuellen Geldwert umgerechnet werden. Die Schulden in Höhe von EUR 110.000,00 werden abgezogen, dies wäre ein Anfangsvermögen in Höhe von – EUR 75.000,00. Nachdem das Anfangsvermögen nicht negativ sein darf wird der Wert mit 0 angesetzt. Das Endvermögen beträgt EUR 200.000,00 abzüglich der noch bestehenden Schulden bzw. der Belastung.

Über Ihren Vermögenszuwachs habe ich überhaupt keine Angaben. Insofern haben Sie einen Anspruch auf die Hälfte des gemäß obigen Ausführungen zu berechnenden Betrages.

Gerne können Sie Ihre Angaben im Rahmen der Nachfrage ergänzen.

Ich hoffe Ihnen hiermit einen ersten Einblick in die derzeitige Rechtslage verschafft zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin


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