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Vermögensaufteilung ohne oder mit Scheidung


22.02.2005 14:03 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



- seit 1981 bestehende Ehe in Gütergemeinschaft,
- ich möchte mich von meinem Ehepartner trennen und meinen Anteil aus dem gemeinsam erworbenen Vermögen erhalten.

- ein vor einigen Jahren eingeleitetes Scheidungsverfahren wurde vom Ehepartner erfolgreich blockiert, auf den Kosten bin ich sitzen geblieben.

- eine einvernehmliche, auf Freiwilligkeit basierende Vermögensaufteilung ist mit dem Ehepartner bisher nicht möglich gewesen und die Aussichten sind auch für die Zukunft nicht gut.

1. Ist Scheidung die einzige Möglichkeit, den mir zustehenden Vermögensanteil (vornehmlich aus dem in der Ehezeit aus gemeinsamen Mitteln gebauten und finanzierten Haus) zu erhalten oder welche weiteren (rechtlichen) Möglichkeiten bestehen, um den Anteil unter Zwang/Druck zu erhalten?

2. Ist es bei der Vermögensaufteilung im Rahmen einer Scheidung problematisch, dass
a) der Ehepartner bereits vor der Ehe Eigentümer des später gemeinsam bebauten Grundstücks war?
b) alle amtlichen Eintragungen (z.B. Grundbuch) auf den Ehepartner lauten?

3. Kann ein Ehemann auf Basis seiner verstorbenen Ehefrau „Witwer-Rente“ beziehen oder gibt es diesen Anspruch nur für Ehefrauen, deren Ehemann verstorben ist?

Vielen Dank bereits im Voraus

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen möchte ich wie folgt beantworten:

1.) So wie Sie den Sachverhalt schildern, ist eine gütliche Einigung ausgeschlossen. Ihnen bleibt dann nur noch die Einleitung des Scheidungsverfahrens möglich und dann im Zugewinn die Ansprüche geltend zu machen.

2.) Das Vermögen, das zum Zeitpunkt der Eheschließung bei einem Ehegatten oblag, wird dem Anfangsvermögen zugerechnet (Zugewinn=Endvermögen-Anfangsvermögen, um es in diesem Forum verkürzt darzustellen).

Problematisch ist dieses nicht, nur werden üblicherweise die einzelnen Werte im Streit stehen; schlimmstenfalls muss ein Sachverständiger eingeschaltet werden.

3.) Diese Frage verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz.

Wenn die Ehefrau stirbt/gestorben ist, brauchen Sie das Scheidungsverfahren nicht mehr.

Ist allerdings der Ehepartner noch am leben, besteht der Rentenanspruch nicht. Für den Fall der Scheidung erlischt dieser Anspruch, wenn er denn bestehen würde, dann sowieso. Einen Anspruch gibt es dann also nicht mehr.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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