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Vermittlung und Vorbereitung eines Kaufvertrages, Vereinbarung über Maklercourtage

| 03.03.2014 21:01 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Zusammenfassung: Wann ist eine Maklerprovision im Falle eines Nachweismaklers verdient.

Guten Tag,

wir sollen folgende Verinbarung unterzeichnen. Können für uns Kosten entstehen, wenn wir uns vor Abschluss eines Kaufvertrages gegen den Kauf der Immobilie entscheiden?


Käufer xyz
Verkäufer: xyz
Makler: xyz
Kaufobjekt: xyz

1. der Unterzeichner beabsichtigt die oben angebene Immobilie zum Preis von 123 Euro zu erwerben und beauftragt den Makler, nach Eingang der Finanzierungsbestätigung die Zustimmung des Eigentümers zum Abschluss eines Kaufvertrages einzuholen und im Auftrag und für Rechnung des Unterzeichners einen Kaufvertrag vorbereiten zu lassen und zwar beim Notar abc.

2. Der Unterzeichner bestätigt, vom o.g. Makler den Nachweis zum Abschluss des Kaufvertrages sowie eine Kopie dieser Erklärung erhalten zuhaben und dass die Bemühungen des Maklers ursächlich für das Zustandekommen des Kaufvertrages waren.

Bei Kaufvertragsabschluss - auch wenn dieser zu anderen Bedingungen erfolgen sollte - verpflichtet sich der Käufer an den Makler eine Courtage in Höhe von 6,25 % des Kaufpreiseis zu zahlen. Diese Courtage enthält die gesetzliche Mehrwertsteuer.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte:




Frage 1:
"Können für uns Kosten entstehen, wenn wir uns vor Abschluss eines Kaufvertrages gegen den Kauf der Immobilie entscheiden?"


Nein, denn dann ist ja dann nicht zum Abschluss eines sog. Hauptvertrages ( hier Hauskauf) gekommen, sodass kein Provisionsanspruch entsteht.

Dies wird bereits aus der Formulierung im letzten Absatz deutlich, wonach bei Kaufvertragsabschluss eine Courtage in Höhe von 6,25 % des Kaufpreiseis zu zahlen ist.

Zudem ergibt es sich aus der gesetzlichen Regelung des § 652 I 1 BGB, dass Sie nur dann Provision zahlen, wenn der Vertrag infolge des Nachweises (...) des Mäklers zustande kommt.

Die Frage, ob Sie bei kurzfristiger absage weitere Kosten zu erstezen haben, beantwortet sch nach § 652 II BGB. Danach sind Aufwendungen dem Makler nur zu ersetzen, wenn es vereinbart ist. Dies gilt auch dann, wenn ein Vertrag nicht zustande kommt.






Bedenken Sie bitte, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gegebenenfalls für eine weitere Interessenwahrnehmung jederzeit gern zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

----------------------------------------------
Wambeler Straße 33
44145 Dortmund


Telefon: 0231 / 13 7534 22
Telefax: 0231 / 13 7534 24

email: info@ra-fork.de
Internet: http://www.ra-fork.de

Bewertung des Fragestellers 05.03.2014 | 19:53

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