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Vermietung von geschenktem Einfamilienhaus nach Tod der Nutznießer

| 14.10.2018 14:16 |
Preis: 70,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alex Park, LL.B.


Ich habe von meinen Eltern ein Einfamilienhaus als Schenkung mit notarieller Beglaubigung erhalten. Allerdings sind meine Eltern noch als Nutznießer bis zu ihrem Tod eingetragen.

Ich möchte das Haus nach dem Tod der Nutznießer vermieten und habe da von einer 10 Jahres Frist gehört, d.h. dass ich bis zu 10 Jahre nach notarieller Schenkung nicht vermieten kann.

Ist das der Fall oder könnte ich nach dem Tod des Nutznießers sofort vermieten?


Wenn dies nicht möglich, könnte ich das Haus dann untervermieten?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Eine derartige Vorschrift ist mir unbekannt. Ich gehe davon aus, dass Sie auf die Versteuerung eines denkbaren Veräußerungsgewinnes abstellen.

Dieser ist bei Immobilien maximal 10 Jahre nach Erwerb und Verkauf nach §§ 22, 23 EStG zu versteuern. Aus § 23 Abs. 1 S. 3 EStG sind Ihnen die Haltefristen des Rechtsvorgängers zuzurechnen.

Sie können also davon ausgehen, dass ein Veräußerungsgewinn, wenn Sie die Immobilie verkaufen wollten, nach 10 Jahren nicht mehr zu versteuern wäre.

Vermieten könnten Sie also auch der Nießbraucher, auch bereits vor den 10 Jahren. Da der Nießbrauchnehmer den Eigentümer mit allen Eigentumsrechten verdrängt, wird meist den Nießbrauchnehmer die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zugerechnet.

Sie können nach dem Tod der Nießbrauchnehmer sofort vermieten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 22.10.2018 | 19:42

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Stellungnahme vom Anwalt:
Sehr geehrte Ratsuchende, Sie haben mich sogar angerufen und ich habe versucht Ihnen am Telefon zu helfen, daher erscheint mir die Bewertung ein wenig unfair, denken Sie nicht auch?