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Vermietung von Geschäftsführer an GmbH

18.08.2010 13:35 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


15:10

Ich bin Geschäftsführer einer GmbH und plane einen Büroraum, der sich in meinem Privatbesitz befindet der GmbH zu überlassen (Mietvertrag).

Können hier bzgl. Finanzamt Probleme entstehen, wenn eine zu niedrige bzw. sogar eine Nullmiete vereinbart wird (Fremdvergleich) ?

18.08.2010 | 14:27

Antwort

von


(416)
Kurfürstendamm 167-168
10707 Berlin
Tel: 030 577 057 75
Web: http://www.kanzlei-grueneberg.de
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Sehr geehrter Fragesteller:

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich möchte anhand des geschilderten Sachverhaltes im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten:

Fremdvergleich wird üblicherweise zur Probleme bei der GmbH, wenn die Miete zu hoch angesetzt wird und der Mieter Gesellschafter an der GmbH ist (verdeckte Gewinnausschüttung).

Problematisch bei Ihnen persönlich kann hingegen sein, bei (nahezu) unentgeltlicher Vermietung an die GmbH, dass Liebhaberei angenommen wird mit der Folge, dass etwaige Verluste aus der Vermietung nicht steuermindernd geltend gemacht werden könnten bzw. nicht die vollen Werbungskosten abgezogen werden können.

Weitere denkbare Konsequenz wäre, für den Fall dass Sie nicht nur GF der GmbH wären, sondern auch deren herrschender Gesellschafter, das Vorliegen einer Betriebsaufspaltung mit der Folge, dass bei Ihnen die Vermietung der Immobilie nicht als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sondern als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu qualifizieren sein wird. Das Grundstück wird also "steuerverstrickt". Der Erlös einer Veräußerung unterliegt dann der Besteuerung.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 18.08.2010 | 14:58

Vielen Dank für die Antwort.

Ja, ich bin gleichzeitg Geschäftsführer und herrschender Gesellschafter.

Kurze Nachfrage:
Die beiden von Ihnen genannten unangenehmen Konsequenzen (Liebhaberei / Betriebsaufspaltung-Umqualifizierung der Einkünfte)
ließen sich durch Festsetzen einer angemessenen Miete vermeiden ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.08.2010 | 15:10

Sehr geehrter Fragesteller,

Liebhaberei: Ja.
Betriebsaufspaltung: Nein: hier geht es nur um die persönliche und sachliche (dies bedeutet, dass die Immobilie eine sog. wesentliche Betriebsgrundlage) Verflechtung. Dies hat mit der Höhe der vereinbarten Miete nichts zu tun. Desweiteren sollte ich erwähnen, dass bei Betriebsaufspaltung auch Gewerbesteuer bei Überschreitung des Freibetrags (24.500€) abzuführen ist.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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