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Vermietung und Wohnsitze so möglich?

12.08.2015 14:09 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Eigentümer besitzt in Stadt A ein Haus. Lebensmittelpunkt ist mittlerweile Stadt B (eigener Hausstand, Ehefrau, Enkelkind, Tochter). Distanz einfach --> 230km.

Seine Arbeit (welche auch nur mit finanziellen Einbußen in Stadt B verlegt werden könnte) ist weiterhin in Stadt A. Er pendelt 7 bzw. 14 tägig.

Das Haus in Stadt A möchte er komplett zur ortsüblichen Miete an seinen volljährigen Sohn vermieten.
Nun möchte er dann bei seinem Sohn ein Zimmer zur Untermiete (ebenfalls ortsübliche Miete) beziehen.

Dies wäre für alle die steuerlich beste Variante in unserem Fall. Es würden zwei offizielle Mietverträge aufgesetzt usw.

Einzige Frage hierzu:
Ist dieses Konstellation zulässig, dass der Eigentümer wieder zur Untermiete einzieht und somit einen zweiten Wohnsitz und alle dazugehörigen Werbungskosten geltend machen kann?

Danke schon mal.


Einsatz editiert am 12.08.2015 20:07:23

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Konstellation ist so nicht umsetzbar. Egal ob am Ort des Hauptwohnsitzes oder Ort der Tätigkeit genügt jeweils dann ein Zimmer alleine nicht, wenn dieses von Familienmitgliedern angemietet wird. Hier müsste ein abtrennbarer und geschlossener Wohnbereich mit Küche und Bad vorhanden sein, damit diese Konstruktion anerkannt wird. Hier sehe ich die Schwierigkeit in Ihrem Fall, die Vermietung und "Rückanmietung" ist insofern erst einmal nicht das Problem. Urteile hierzu konnte ich jedoch nicht finden. In solchen Fällen rate ich grundsätzlich gerne zu einer verbindlichen Anfrage an das zuständige Finanzamt. Gegen eine Gebühr beurteilt das Finanzamt die Konstellation und ist dann an die Einschätzung gebunden, so gehen Sie potentiellen Schwierigkeiten bei der Anerkennung eines Vorhabens aus dem Weg und müssen sich dem Vorwurf einer evtl. Steuerhinterziehung nicht aussetzen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 13.08.2015 | 08:58

Guten Morgen Herr Busch,

danke für die schnelle Antwort. So ganz habe ich das aber nicht verstanden.
Würde er selbst das Haus in Stadt A behalten als Zweitwohnsitz und von meinem Bruder Untermiete (ortsübliche Höhe) verlangen würde das aber gehen, da er dann ja einen kompletten Hausstand sowohl am Haupt als auch Zweitwohnsitz hat, korrekt?
Somit könnte er die Kosten für das Haus bis zu 1000€ in der doppelten Haushaltsführung, als auch anteilig Werbungskosten gegen die Untermiete meines Bruders in der Steuererklärung geltend machen.

Wenn dem so ist, haben Sie mir sehr geholfen und wir haben eine geeignete Lösung gefunden.

Viele Grüße.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.08.2015 | 09:52

Das Halten des ganzen Hauses ist im Rahmen der doppelten Haushaltsführung möglich und auch die teilweise Untervermietung mittlerweile eine gerichtlich anerkannte Option.
Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall jedoch gewisse Einschränkungen hinsichtlich der abzugsfähigen Kosten bestehen.

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