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Vermietung einer ETW, Anschaffungsnahme Erhaltungsaufwendungen

| 28.04.2011 10:48 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Ich habe 2008 eine Eigentumswohnung gekauft, und in der Einkommenssteuererklärung für 2008 Erhaltungsaufwendungen direkt anbeschrieben, da ich damit unter 15% der Anschaffungskosten geblieben bin. Da die Renovierungsarbeiten 2008 nicht angeschlossen wurde, überstieg ich in der Steuererklärung von 2009 die 15% Grenze. Das FA ändert daher rückwirkend auch den Bescheid von 2008. Nach telefonischer Rückfrage riet mir der Mitarbeiter des FA Einpruch gegen den Bescheid von 2009 zu stellen, mit der Bitte den Betrag für die Erhaltungsaufwendungen in 2009 ersatzlos zu streichen. Auf diesen Einspruch erhielt ich als Antwort, gestützt auf §6 Abs. 1 Nr. 1a EStG, dass "Aufwendungen als anschaffungsnahe Aufwendungen zu behandeln sind, wenn sämtliche Aufwendungen innerhalb von drei Jahren 15% der Anschaffungskosten übersteigen.

Nach erneutem telefonischem Kontakt mit dem Sachbearbeiter sagte diese nun aus, dass das Streichen des Betrages nicht möglich sei.

Was ist hier nun ratsam. Wo liegt der Fehler. Bringt es Sinn den Betrag aus 2009 der in "voll abzuziehnde direkt zugeordnete Erhaltungsaufwendungen" in "verhältnissmäßig zugeordnete .." ändern zu lassen? Wird das FA dies anerkennen, sprich dass der Fehler beim Einspruch "das ersatzlose Streichen war"?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworten wir im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes gerne wie folgt:

Leider geht aus Ihrer Frage nicht eindeutig hervor, für welche Maßnahmen und in welcher Höhe Aufwendungen geleistet wurden.

Die gesetzliche Regelung für anschaffungsnahen Aufwand finden Sie in §9 Abs. 5 EStG in Verbindung mit §6 Abs. 1Nr. 1a EStG.

Im Rahmen eines entgeltlichen Erwerbs müssen Sie aus dem Kaufpreis den Anteil von Grund und Boden abziehen, da das Gesetz von den Gebäudeanschaffungskosten spricht.

Weiter sind bei den Aufwendungen am Gebäude nur die Nettoaufwendungen, also ohne Umsatzsteuer, zu berücksichtigen.

Wichtig ist, dass Aufwendungen für Schönheitsreparaturen nicht in die 15% Grenze einbezogen werden (dies sind z.B. Tapezieren, Streichen, Ersatz des Parkettbodens etc., und dies auch, wenn sie bereits längere Zeit nicht mehr durchgeführt wurden).

Es stellt sich hier also die Frage, für welche Art von Aufwendungen Sie die Kosten erklärt haben.

Daneben möchten wir noch darauf hinweisen, dass die Beseitigung von Unwetterschäden ohne weiteres als Erhaltungsaufwand berücksichtigt wird, wenn der Betrag 45.000 EUR nicht überschreitet (BMF Schreiben v. 04.06.2002 IV D 2-S 0336-4/02).

Sie sollten daher vorab klären, um welche Kostenarten es sich im Einzelnen handelt, bevor Sie den Einspruch zurück nehmen.

Wir hoffen Ihnen damit einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Bewertung des Fragestellers 30.04.2011 | 16:53

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