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Vermietung Lagerraum

15.06.2012 10:50 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim


Hallo,

von meinem ldw. Betrieb habe ich eine Scheune an einem Gewerbetreibenden Bekannten als Lager verpachtet und die Mieteinnahmen nicht in der Steuererklärung angegeben. Das Finanzamt hat nun von den Mietzahlungen erfahren, offensichtlich hat mein Pächter die Mietzahlungen in seiner Steuererklärung angegeben, und bittet um Stellungnahme. Wie verhalte ich mich am besten?
Was kommt auf mich zu?

Sehr geehrter Fragesteller,

grds. sind sämtliche Einnahmen in der Steuererklärung anzugeben. Andernfalls ist möglicherweise der Straftatbestand der Steuerhinterziehung (§ 370 AO) durch Unterlassen erfüllt.

Sie sollten daher die Summe schnellstmöglich angeben, ggf. unter Berücksichtigung, dass Sie die Angabe vergessen haben. Wenn es sich nur um eine geringe Summe handelt, wird möglicherweise keine Sanktion oder Einleitung eines Strafverfahrens zu befürchten sein. Dies ist abhängig vom Sachbearbeiter und der raschen Nachholung der Angaben.

Aber auch wenn es zu einer Anzeige kommen sollte, gehe ich, sofern es keine hohe Summe ist, nicht davon aus, dass mit einer hohen Sanktion zu rechnen ist.

Im Rahmen der Steuerberechnung sind die Beträge natürlich als Einkommen zu sehen und erhöhen sodann ggf. Ihren Steuerbetrag.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung.

Viele Grüße

Nachfrage vom Fragesteller 15.06.2012 | 11:37

Danke für die Antworten.
Ab welchen Betrag ungefähr kann man von einer hohen Summe sprechen? Gibt es Verjährungsfristen?

Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.06.2012 | 12:29

Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Die Summe ist auch abhängig von der Steuerschuld. Ist die Steuerschuld gering, kann auch die Summe geringer sein. Man kann hier keine pauschalen Sätze annehmen, aber ggf. auf das allgemeine Strafrecht Bezug nehmen, wo man bei Beträgen ab. 500-1000 Euro möglicherweise eine Strafverfolgung weiter betreiben würde, als die Angelegenheit einzustellen. Dies ist aber alles einzelfallabhängig.

Steuerhinterziehung verjährt nach 5 Jahren ab Kenntnis der Tat bzw. ab dem Erlass des Steuerbescheides.

Gerne können Sie sich weiter an mich wenden.

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