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Vermieter will Mietkürzung einklagen


06.12.2005 16:18 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,ich hätte zwei Fragen zu einer Mietminderrung und zu einer Anzeige.Volgendes:Unser alter Vermieter will unsere damalig einbehaltene Mietkürzung vor Gericht mit uns austragen,dazu haben wir schon alle erforderlichen Beweiße gesammelt.Nun hab ich dazu eine Frage,sein Rechtanwalt droht uns mit einer Anzeige wegen "Einmietbetruges", weil wir Ihm geschrieben haben , das mein Mann "Privatinsollvent"ist(das war aber erst zu dem Zeitpunkt, als wir schon über ein halbes Jahr in dieser Wohnung gewohnt haben)er beschuldigt uns unter falschen Tatsachen diese Wohnung gemietet zu haben.Als wir damals den Mietvertrag unterzeichnet haben, hatten wir noch keine Insollvents.Kann uns unser Vermieter wegen "Einmietbetruges"anzeigen?Allerdings betrifft das nur meinen Ehemann,mit der Insollv.Wir hatten damals beide den Mietvertrag unterzeichnet.Nun die zweite Frage: Sollten unsere eindeutigen Beweiße wegen Mietkürzung nicht ausreichen,und unser VM gewinnt vor Gericht,was kann uns dann im schlimmsten Fall pasieren? Kann uns der Richter den Mietrückstand doch aufbrummen obwohl mein Mann Insollvent und ich im Erziehungsurlaub bzw.Hausfrau mit drei Kindern bin? So weit ich weiß darf mein Mann durch das das er gar kein Geld besitzt(das sagt ja die Insollv.)sowieso die nächsten 10 Jahre nichts bezahlen und ich habe kein eigenes Geld.
Wie will der Richter dann sein Urteil fällen?Viellen Dank für die Mühe, schon im vorraus.
mfg
M&M


Sehr geehrte Ratsuchende,

sofern die Beweise nicht reichen, kann und wird der Richter Sie zur Nachzahlung verurteilen. Ob das Geld vorhanden ist, ist dann allein eine Frage der Vollstreckung, nicht des Urteils. Hier sollten Sie ggfs. daran denken, einen Kollegen dann für den Fall der Klagerhebung zu beauftragen und dafür Prozesskostenhilfe zu beantragen, wenn Sie schon selbst Zweifel an der Berechtigung der Mietminderung haben.

Eine Anzeige wegen Betruges kann gestellt werden. Ob dieses tatsächlich aber seitens der Staatsanwaltschaft weiter verfolgt wird, wage ich angesichts Ihrer Schilderung zu bezweifeln, SOFERN nichts weiteres hinzukommt (z.B. eine Einziehungsermächtigung nicht eingezogen werden kann; Sachen gekauft werden, obwohl man schon weiß, dass man nicht bezahlen kann etc.). DAS sollten Sie auf jeden Fall vermeiden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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