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Vermieter verweigert Untervermietung - Grund anfechtbar?

| 11.08.2015 17:11 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lars Liedtke


Zusammenfassung: Zum Anspruch des Mieters auf Zustimmung zur Untervermietung

Guten Tag,

ich wohne zur Miete derzeit allein in einer Wohnung: Zwei Zimmer, Küche, Bad. Insgesamt 47 qm.

Aus finanziellen Gründen möchte ich gerne ein Zimmer untervermieten: Ich komme mit meinem Monatsgehalt nicht hin (allerdings hat sich meine finanzielle Situation seit Einzug NICHT verändert). Die potenzielle Mitbewohnerin ist eine Freundin von mir.

Der Vermieter hat abgelehnt: Die Wohnung sei angeblich zu klein.

Nun ist es so: Vor mir haben in der Wohnung zwei Männer zur Miete gelebt (als WG). Zudem: Dem Vermieter gehört das ganze Haus. Einige Wohnungen (mit gleicher Größe d.h. 47qm) im Haus werden aktuell als WG genutzt.

Frage deshalb: Muss ich die Entscheidung des Vermieters so akzeptieren?

Vielen Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ein Mieter hat dann einen Anspruch gegen den Vermieter auf Zustimmung zur Untervermietung, wenn er ein berechtigtes Interesse geltend machen kann, wozu auch zählen kann, dass er wirtschaftlich auf die Untervermietung angewiesen ist. Der Vermieter darf die Zustimmung beispielsweise dann berechtigt verweigern, wenn die Wohnung durch die Untervermietung überbelegt würde. Im vorliegenden Fall würde ich davon aber nicht ausgehen, weil die Wohnung zuvor auch schon von zwei Personen bewohnt worden ist. Verweigert der Vermieter die Zustimmung unberechtigt, müssten Sie die Zustimmung vor dem örtlichen Amtsgericht einklagen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 13.08.2015 | 08:38

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