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Vermieter verkauft Eigentum

| 25.10.2013 16:35 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


zum 1.5.2013 mieteten wir ein Haus an. Die ganze Abwicklung liel über einen Makler, der uns auch zusagte, dass der Vermieter in den nächsten Jahren keinen Eigenbedarf habe und keine Verkaufsabsicht. 5 Monate später verkauft der Vermieter das Haus doch, und der neue Käufer meldet Eigenbedarf an.
Bleiben wir auf unseren Kosten (Provision, Umzug, Renovierung ca.2500 EUR ) sitzen oder kann den ursprünglichen Vermieter hier auf Schadenersatz verklagen? Hätte das Aussicht?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Nach Ihrer Schilderung sehe ich leider keine Erfolg versprechende Möglichkeit, Schadensersatz von dem Makler oder dem ehemaligen Eigentümer zu erstreiten.

Inhalt eines Maklervertrages ist die Vermittlung eines Mietvertrages zwischen sei Parteien. Als Nebenpflicht darf der Makler keine falschen Informationen an den zukünftigen Mieter übermitteln, um so einen Vertragsschluss voranzubringen. Solch eine Täuschung müsste der Mieter aber beweisen.
Sofern der Makler im Vorfeld von den Kaufabsichten wusste, werden Sie dies wohl nicht beweisen können.

Gegen den ehemaligen Eigentümer könnten Sie nur vorgehen, wenn dieser vertraglich zugesichert hätte, dass über einen bestimmten Zeitraum kein Verkauf stattfindet. Ansonsten ist ein Eigentümer im Normalfall jederzeit frei, sein Eigentum zu veräußern.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Ludwig, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 25.10.2013 | 17:20

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