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Vermieter streitet kündigung ab

| 06.10.2010 21:36 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


22:47
Hallo,

folgendes ist passiert:

Gegen 28.05.2010 wird der Vermieter angerufen und ihm mitgeteilt, das man kündigen will, Kündigung kann schriftlich per Post leider erst in ca. 2 Wochen verschickt werden da erst dann eine Zusage besteht oder nicht. Vermieter sagt am Telefon kein Problem, ist kein Thema.
Beim Gespräch war meine Freundin anwesend.

Kündigung wurde am 16.06.2010 per Einschreiben an den Vermieter verschickt, dieser hat die Kündigung nicht bei der Post abgeholt. Als ca. 4 Wochen später der Brief zurück kam, konnte ich den Vermieter ca. 1 Woche nicht erreichen, als ich Ihn erreicht habe meinte er: Kein Problem, einfach nochmal rausschicken, Brief am besten einfach nochmal einkuvertieren und das passt dann schon.

Gesagt getan -> Einschreiben fertig, wurde ende August angenommen nun besteht der VM auf 3 weitere Mieten und hat einen Anwalt eingeschaltet der nun die Miete + Mietzins einziehen soll.

Ich habe den Briefumschlag von der Post, mit Stempel das dass Einschreiben nicht abgeholt wurde.

MfG
06.10.2010 | 21:47

Antwort

von


(2270)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne antworte ich auf Ihre Anfrage wie folgt:


"Gegen 28.05.2010 wird der Vermieter angerufen und ihm mitgeteilt, das man kündigen will, Kündigung kann schriftlich per Post leider erst in ca. 2 Wochen verschickt werden da erst dann eine Zusage besteht oder nicht. Vermieter sagt am Telefon kein Problem, ist kein Thema.
Beim Gespräch war meine Freundin anwesend."


Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Freundin als Zeugin dann kein tauglicher Zeuge ist, wenn sie das Gespräch mitgehört hat, obwohl der Vermieter keine Zustimmung erteilte. Dies folgt aus dem Schutz des Vertraulichkeit des Wortes. Sie könnte höchstens bezeugen, was Sie allein gesagt haben und diesbezüglich käme ihr auch nur der Beweiswert zu.


Kündigung wurde am 16.06.2010 per Einschreiben an den Vermieter verschickt, dieser hat die Kündigung nicht bei der Post abgeholt. Als ca. 4 Wochen später der Brief zurück kam, konnte ich den Vermieter ca. 1 Woche nicht erreichen, als ich Ihn erreicht habe meinte er: Kein Problem, einfach nochmal rausschicken, Brief am besten einfach nochmal einkuvertieren und das passt dann schon.

Gesagt getan -> Einschreiben fertig, wurde ende August angenommen nun besteht der VM auf 3 weitere Mieten und hat einen Anwalt eingeschaltet der nun die Miete + Mietzins einziehen soll.

Ich habe den Briefumschlag von der Post, mit Stempel das dass Einschreiben nicht abgeholt wurde.


Durch die telefonische Zustimmung des Vermieters zur Kündigung könnte bereits der 31.08.2010 gelten. Hier käme es dann auf die Beweislage an (s.o.), ob bewiesen werden kann, dass der Vermieter tatsächlich sich damit einverstanden erklärt hat, die schriftliche Kündigung erst später zu erlangen, diese aber so zu behandeln, als wäre sie noch rechtzeitig bis zum dritten Werktag bei ihm eingegangen.

Letztlich gilt dann aber auf jeden Fall die Kündigung, die Sie mit dem Einschreiben am 16.06.2010 verschickten, sodass spätestens die Kündigung zum 30.09.2010 gültig wäre, da der Vermieter mit der Kündigung rechnen musste aufgrund des Telefonats. Auch wenn er im Urlaub war hätte er sich um seine Post kümmern müssen. Die Kündigung gilt dann als zugegangen.

Wenn Sie eine rechtliche Vertretung wünschen, steht Ihnen meine Kanzlei zur Verfügung.


Nachfrage vom Fragesteller 06.10.2010 | 22:03

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Ich habe zwei Schreiben (Nicht per Einschreiben versandt) vom Vermieter hier in denen es heisst:

vom 28.05.2010, das noch eine schriftliche Kündigung erwartet wird.

Sowie von ende August:

Das behauptet wird, ich hätte die Kündigung telefonisch widerrufen, wegen verschiedener Gründe.

Ist der erste Brief nichtein zugeständnis davon, das er von der Kündigung wusste?

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.10.2010 | 22:47

Sehr geehrter Fragesteller,
da die Kündigung eine Schriftform voraussetzt (568 BGB) wäre das Schreiben des Vermieters kein ausreichender Grund von einem Anerkenntnis der Kündigung auszugehen. Dies müsste beinhalten, dass er explizit mit der Kündigung bereits schon mündlich einverstanden wäre. Das geht aus dem Schreiben nicht hervor.
Dies müsste dann mittels Zeugenbeweises eingebracht werden.

Wenn Sie mögen können wir das morgen (kostenlos) telefonisch besprechen, um die Einzelheiten genau zu besprechen.

Gerne können Sie mich auch gern weiter direkt per E-Mail kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Felix Hoffmeyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 08.10.2010 | 11:32

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