Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
484.392
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vermessungskosten Haus


26.11.2012 09:56 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Heiko Tautorus



Hallo,

im Jahr 2009 haben mein (Ex)Mann und ich unser gemeinsames Haus verkauft, da wir uns trennten und keiner allein das Haus unterhalten konnte. Das Haus hatten wir 2004 halbfertig nach einem Konkurs der Baufirma gekauft und fertigstellen lassen.
2 Jahre nach dem Verkauf erhielt die neue Besitzerin vom Liegenschaftsamt Post mit der Aufforderung das Haus noch auf dem Grundstück einmessen zu lassen, da dies noch nicht erfolgt war nach Fertigstellung des Hauses. Nun fordert sie uns auf die Kosten zu übernehmen und das 3 Jahre nach dem Erwerb des Hauses und will dies notfalls auch gerichtlich einklagen. Sind wir wirklich verpflichtet die Kosten zu übernehmen ? Wir haben das Haus so wie es ist ohne jegliche Garantie etc. verkauft !
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Es kommt hier auf den Wortlaut der Klauseln zum Lastenübergang bei Verkauf und Übertragung des Grundstückes an.

Waren Sie verpflichtet, alle Lassten, die zum Zeitpunkt des Überganges entstanden sind, zu tragen, werden Sie die Kosten übernehmen müssen. Denn diese Kosten entstehen mit Fertigstellung des Haues, welches vor dem Zeitpunkt des Verkaufes nach Ihrem Vortrag lag.

Waren Sie (nur) verpflichtet alle geltend gemachten Lasten zu tragen, dann nicht.

Gab es keine Regelungen, ist es eine Frage, ob Sie von der künftigen Kostenpflicht hätten Kenntnis haben müssen (fahrlässige Unkenntnis).


Eine Verjährung ist (noch) nicht eingetreten.

--------------
Sollte sich der Sachverhalt doch etwas anders darstellen, nutzen Sie bitte die Nachfrage.

Sie können mich jederzeit über die Kontaktdaten in meinem Profil erreichen.

Es sei noch der Hinweis erlaubt, dass die rechtliche Einschätzung ausschließlich auf den von Ihnen mitgeteilten Tatsachen beruht und dass durch das Hinzufügen oder Weglassen von weiteren tatsächlichen Angaben die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen kann.
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 61064 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,6/5,0
Mein Erstnutzer-Eindruck : kompetent und schnell - unbedingt weiterzuempfehlen. Eine der sinnvollsten Internetseiten die ich kenne. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Unsere Fragen wurden konkret beantwortet. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Hat uns sehr geholfen Können so mit guten Voraussetzungen im einem Rechtsstreit gehen. Vielen Dank und gerne wieder Sehr zu empfehlen ...
FRAGESTELLER