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Vermeidung eines Gerichtsverfahrens möglich?

| 05.02.2014 20:30 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Zusammenfassung: Wie lässt sich eine wegen häuslicher Gewalt anberaumte Hauptverhandlung wegen Körperverletzung vermeiden, wenn sich die Eheleute nachträglich wieder versöhnt haben und die Geschädigte von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen will.

Guten Tag,

ich hatte mich mit meiner Frau gestritten, sie hatte die Polizei angerufen, die haben Fotos von ihr gemacht (leichte Prellung im Gesicht), die Polizei hat mich mitgenommen, ich musste unterschreiben dass ich mich meiner Frau nicht auf 50m nähern darf, sie wurde ebenfalls vorgeladen, sie hat erzäht dass ich sie brutal zusammengeschlagen habe und einem Strafverfahren zugestimmt.

Das ist nun alles mehr als 1 Jahr her, nun steht das Verfahren an, habe mich mit meiner Frau aber wieder vertragen, meine Frau wird von ihrem Aussageverweigerungsrecht gebrauch machen und sich nicht dazu äußern, wie können wir diesen Gerichtstermin vermeiden? Was muss ich erwarten?

Danke

Einsatz editiert am 05.02.2014 20:37:04

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte:





Frage 1:
"wie können wir diesen Gerichtstermin vermeiden?"


Da ich annehme, dass Ihre Frau den Strafantrag bereits zurückgenommen hat, die Staatsanwaltschaftschaft daraufhin das sog. öffentliche Interesse bejaht hat und der Vorsitzende Richter nunmehr die Hauptverhandlung anberaumt hat, gehe ich nach ihrer Schilderung davon aus, dass die Hauptverhandlung für Sie leider unvermeidbar sein wird.


Dies hätten durch die Beauftragung eines Anwalts im Ermittlungsverfahren sehr wahrscheinlich vermieden werden können.

Nach dem Eröffnungsbeschluss ist es dafür aber grundsätzlich zu spät.






Frage 2:
"Was muss ich erwarten?"



Eine Einstellung des Verfahrens gegen Geldauflage gem. § 153 a I Nr. 2 StPO , wenn Sie nicht einschlägig vorbestraft sind.




Bedenken Sie bitte, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gegebenenfalls für eine weitere Interessenwahrnehmung jederzeit gern zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

----------------------------------------------
Wambeler Straße 33
44145 Dortmund


Telefon: 0231 / 13 7534 22
Telefax: 0231 / 13 7534 24

email: info@ra-fork.de
Internet: http://www.ra-fork.de

Rückfrage vom Fragesteller 05.02.2014 | 22:09

Sehr geehrter Herr Fork,

leider hatte meine Frau den Strafantrag nicht zurückgenommen, da andere Familienmitglieder Einfluss auf sie ausüben, was wäre wenn sie den Strafantrag nicht zurück nimmt und die Aussage trotzdem verweigert?

Vielen Dank

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 05.02.2014 | 22:19

Nachfrage 1.
"was wäre wenn sie den Strafantrag nicht zurück nimmt und die Aussage trotzdem verweigert?"


Dann würde sich in der Bewertung so weit nichts ändern.

Problematisch wäre dann nur, dass beim Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft und dem Vorsitzenden Richter der Gedanke aufkommen könnte, dass Sie selbst in irgendeiner Art und Weise Druck auf Ihre Frau ausgeübt haben.

Letzteres ist natürlich unbedingt zu unterlassen.


Ohne die Aussage Ihrer Frau wird man lediglich auf die Indizien zurückgreifen können ( Lichtbild, Zeugenaussagen der eingesetzten Polizeibeamten, etc).


Dabei passt dann nicht zusammen das angebliche brutale Zusammenschlagen mit dem objektiven Verletzungsstatus (leichte Prellung im Gesicht).

Dies ist für Sie eher vorteilhaft im Hinblick auf eine Einstellung.

Bewertung des Fragestellers 07.02.2014 | 11:17

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