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Vermächtnis von Großeltern

04.11.2018 10:41 |
Preis: 57,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe gerade in meinen Unterlagen ein Vermächtnis von meinen Großeltern gefunden. Es geht um die Anlieger Wohnung im Haus meiner Eltern.

Meine Mutter steht alleine mit dem ganzen Haus im Grundbuch. Meine Großeltern haben 1996 ein Vermächtnis erstellt, wo drin steht, wenn meine Großeltern verstorben sind, gehört die Anlieger Wohnung im Haus meiner Mutter mir. Mein Vater hat allerdings auf Lebenszeit Nießbrauchrecht. Da wollte ich mal fragen, ob ich das Vermächtnis veräußern beziehungsweise verkaufen kann. Laut Urkunde, hat das Vermächtnis einen Wert von circa 200.000 DM.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Fragesteller,

als Vermächtnisnehmer können Sie nach § 40 GBO selbst wenn Sie nicht im Grundbuch eingetragen sind, auch die Wohnung verkaufen bzw. wirksam übereignen. Ob ein Verkauf mit eingetragenem Nießbrauchrecht ohne finanzielle Abstriche möglich, ist wohl eher fraglich. Ein normaler Käufer wird sich hier nicht darauf einlassen. Eine Belastung bei einer Bank ist denkbar, aber eine Frage von Verhandlungen.

Beachten Sie bitte vor allem auch die möglicherweise drohende Verjährung nach § 196 BGB , wenn nicht im Vermächtnis andere Fristen angeordnet worden sind.

Mit freundlichen Grüßen
D. Saeger
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 04.11.2018 | 11:25

Sehr geehrter Herr Saeger,

Da die Verjährungsfrist im genannten Paragraphen bei 10 Jahren liegt , aber die Urkunde von 1996 ist, wäre meine Frage , ob das nicht schon längst verjährt ist. Oder gelten die 10 Jahre erst nach dem tot der Großeltern.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.11.2018 | 11:27

Sei Verjährung beginnt erst ab dem Tod des Vermächtnisgebers zu laufen.

MfG
D. Saeger
- RA -

Ergänzung vom Anwalt 04.11.2018 | 20:18

Sehr geehrter Fragesteller,

wie die Kollegin Notarin Barth dankenswerterweise anmerkt ist in Ihrem Fall ein Rückgriff auf § 40 nicht möglich. Vollkommen richtig müssen Sie zuerst einen Vermächtnisauslieferungsvertrag beim Notar initiieren und können dann verkaufen etc.. Die Kosten hierfür muss der Erbe nach herrschender Meinung zahlen.

MfG
D. Saeger
- RA -

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