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Verlust durch Aktien vom FA nicht anerkannt

| 24.01.2013 12:24 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrter Damen und Herren,

ich habe im Jahre 2007 vorbörsliche Aktien im Wert von 39.156 Euro gekauft und die Firma hat im Jahre 2009 Insolvenz anmelden müssen. Das Finanzamt lehnt den Verlust ab, da zwischen Anschaffung und Veräußerung mehr als ein Jahr liegt.
Da die Aktien für die Altersvorsorge dienen sollten, ist ein Verkauf vor einem Jahr nicht geplant gewesen, und diese einjährige Frist ist aus meiner Sicht hier nicht nachvollziehbar.
Habe ich mit einem Einspruch Aussicht auf Erfolg? Das Steuerbüro hat den Steuerbescheid als richtig akzeptiert. Eventuell zahlt die Haftpflichtversicheung des Steuerbüros?
24.01.2013 | 12:58

Antwort

von


(27)
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Berücksichtigung des mitgeteilten Sachverhalts und des gebotenen Honorars wie folgt beantworte.

Die Besteuerung von Wertpapieren aus dem Jahr 2007, die in 2009 verkauft werden, richtet sich nach § 23 EStG.

Wertpapiere, die nach dem 31. 12. 08 angeschafft fallen nun unter § 20 EStG (Besteuerung mit der sog. Abgeltungssteuer). Für vor dem 01.01.2009 erworbene Wertpapiere und Forderungen bleibt § 23 bei unterjähriger Veräußerung bis längstens 31.12.09 anwendbar. Dies dürfte genau Ihr Fall sein.

Nach § 23 EStG sind Veräußerungsgewinne und Veräußerungsverluste (wie in Ihrem Fall) nur dann steuerlich zu erfassen, wenn zwischen An- und Verkauf weniger als ein Jahr verstrichen ist. Dieses Jahr nennt man die so genannte "Haltefrist". Wenn Sie die Aktien also nach mehr als einem Jahr mit Gewinn verkauft hätten, wäre dieser Gewinn steuerfrei gewesen. Die Kehrseite der Medallie ist leider in Ihrem Fall, dass man auch Verluste nicht geltend machen kann, wenn mehr als ein Jahr zwischen An- und Verkauf liegt. Nach Ihren Informationen dürfte diese Haltefrist überschritten sein. Insofern ist der Steuerbescheid als auch die Information des Steuerbüros zutreffend. Etwas anderes kann gelten, wenn es sich beispielsweise um ein Aktiendepot Ihrer Bank gehandelt hat, bei dem unterjährig immer mal wieder Aktien an- und verkauft werden.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine positivere Antwort geben kann. Bei Rückfragen weise ich auf die kostenlose Nachfragefunktion hin.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Christian Höll
Rechtsanwalt

Auf der Schwand 124
90766 Fürth

Tel.: 0911 49050109
E-Mail: hoell@cf-recht.de


Rechtsanwalt Dr. Christian Fuchs
Fachanwalt für Strafrecht, Fachanwalt für Steuerrecht

Bewertung des Fragestellers 24.01.2013 | 13:42

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