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Verlust bei der Lebensversicherung


17.03.2005 14:59 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht



Hallo,
ich bin in einer verzwickten Situation.
Es ist auch schwer zu erklären. Mal kurz und knapp, ich habe ca. 100 tausend Euro bei einer Lebensversicherung verloren, die möchte ich nun wieder haben.
Fangen wir mal von vorne an. Mein Vater hatte ein bisschen Schwarzgeld in Luxemburg, bei einer großen Deutschen Bank liegen. Von dieser Bank, nennen wir sie mal Dresdner Bank, wurde meinem Vater der Vorschlag gemacht, ein Teil dieses Geldes seinen Söhnen zu schenken, meinem Bruder und mir.
Das Geld, je 200tausend Euro, sollte in eine Lebensversicherung, bei einer Tochtergesellschaft der Bank, eingezahlt werden, und nach ca. 12 Jahren, würden wir, mein Bruder und ich, ca. eine Million Euro bekommen. Dieses ist der Originalton, der Bankberaterin, den sie zu meinem Vater, meinem Bruder, und mir gesagt hat.
Das ganze ging 2001 über die Bühne, es sollten jährlich 50tausend Euro, in einen Fond-Mix der Bank eingezahlt werden.
2003 wurden wir im November von der Bank angerufen, dass wegen der schlechten Weltwirtschaft, usw., ca. 100 tausend Euro bei jedem Fehlen würde! Wir sollten doch bitte das fehlende Geld für die Versicherung einzahlen, sonst könnte der Vertrag nicht erfüllt werden. Wir waren alle baff, und haben die Versicherung gekündigt, und das restliche Geld zurück auf das Konto überweisen lassen.
Wie es der Zufall will, hatten wir eine Woche später die Steuerfahndung bei uns. Dabei wurde alles entdeckt. Wir mussten von den 200tausend Euro die Schenkungssteuer bezahlen, mit einer kleinen Strafe, und alles war gut. Nun sagte aber der Fahnder, dass ganze wäre nicht korrekt von der Bank abgewickelt worden, und es gebe Fälle, wo Leute ihr verlorenen Geld, bei der Bank zurück gefordert hatten, und auch bekommen haben!
So, jetzt seid ihr am Zug. Gibt es einen Anwalt der das ganze in Luxemburg ankurbeln würde?

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Sehr geehrte(r) Rechtssuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Soweit ich Sie richtig verstehe, suchen Sie zunächst nur einen Rechtsanwalt, der für Sie in Luxemburg überhaupt tätig werden kann. Soweit es um die bloße außergerichtliche Tätigkeit geht, kann dies jeder Anwalt in Deutschland. Sollte der Fall vor einem Gericht in Luxemburg zu verhandeln sein, was aufgrund Ihrer Schilderung als wahrscheinlich zu erachten ist, müsste der Fall von einem Kollegen vor Ort bearbeitet werden, der über eine entsprechende Zulassung bei den luxemburgischen Gerichten verfügt.

Gerne bin ich bereit, Sie an einen Kollegen von uns in Luxemburg weiter zu vermitteln. Eine Empfehlung im Rahmen dieses Forums ist mir leider nicht möglich. Sie können mich dazu jedoch gerne per Email oder telefonisch in der Kanzlei kontaktieren.

Ob rein inhaltlich eine Fehlberatung seitens der Bank vorliegt, kann aufgrund Ihrer bisherigen Schilderungen in diesem Forum ebenfalls nicht beantwortet werden. Dazu ist zunächst eine Einsicht in die vorhandenen Unterlagen erforderlich, bevor hier eine Prognose über eventuelle Erfolgsaussichten getroffen werden kann.

Vielleicht als kleiner Hinweis schon mal vorab. Es muss grundsätzlich vom Anspruchsteller der Nachweis erbracht werden, dass seitens der Bank eine Fehlberatung stattgefunden hat. Dies ist unter Umständen recht schwierig und hängt immer von den Umständen des Einzelfalles ab.

Ich hoffe, Ihnen damit zunächst weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver R. Klein
Rechtsanwalt

Feldmannstraße 76
66119 Saarbrücken

Tel. 0681/76196-0
Fax 0681/76196-29

Email: anwalt@hanauer-klein.de

Nachfrage vom Fragesteller 17.03.2005 | 17:30

Vielen Dank für Ihre Infos.
Ich muss Ihnen leider sagen, dass ich mir ein bischen mehr Infos erhofft habe.
Es sieht doch so aus, bei dem Beratungsgespräch waren wir zu dritt, Vater,Bruder und ich, und die Bankberaterin alleine. Reichen wir drei nicht aus, um zu bezeugen, dass wir falsch beraten wurden?
Gibt es hier keine Anwälte, die so etwas ähnliches schon einmal durchgeführt haben?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.03.2005 | 18:33

Zunächst einmal ist es so, dass Sie keine Rechtsanfrage in Bezug auf den geschilderten Sachverhalt formuliert haben.

Darüber hinaus ist aufgrund der Kürze des Sachverhaltes hinsichtlich des Ob und Wie einer möglichen "Fehlberatung", der damit verbundenen Haftungsfragen und der Frage nach der Beweislast und des Nachweises der Falschberatung dieses Forum nicht geeignet, eine abschließende Beurteilung der Angelegenheit abzugeben. Dies ist erst nach genauem Studium der Unterlagen und einem persönlichen Gespräch zwischen Mandant und Anwalt möglich.

Zu der Problematik des Bankgesprächs ist zu sagen, dass Sie als Anspruchsteller als Zeuge des Gesprächs grundsätzlich ausscheiden (hier wäre zu überlegen, ob man die Ansprüche abtritt, dann stünden Sie wieder als Zeuge zur Verfügung). Dies sind aber taktische Fragen, die hier nicht abschließend beantwortet werden können.

Aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung ist anzunehmen, dass ein möglicher Schadensersatzanspruch in Luxemburg einzuklagen wäre. Endgültiges kann hierzu aber auch nur in einem persönlichen Gespräch und nach Einsicht in alle Unterlagen gesagt werden. Wenn eine Klage in Luxemburg erforderlich ist, benötigen Sie - wie ich Ihnen bereits geschrieben habe - dazu einen Anwalt, der in Luxemburg zugelassen ist. Damit kann Ihnen innerhalb dieses Forums niemand dienen. Es ist aber kein Problem - insoweit steht mein Angebot weiterhin - Ihnen hier einen Kollegen in Luxemburg zu empfehlen.

Sollten Ihrerseits weitere Rückfragen bestehen, können Sie mich gerne kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver R. Klein
Rechtsanwalt

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