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Verleumdung und Rufmord

| 05.09.2018 10:50 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


11:48

Zusammenfassung: Nach Erstattung einer Strafanzeige kann der/die Geschädigte Akteneinsicht durch einen Rechtsanwalt beantragen. Auf diese Weise lassen sich die für eine Zivilklage notwendigen Daten in Erfahrung bringen.

Ich bin Bereitschaftspflegemutter und bin von einem Dritten wegen Kindeswohlgefährdung aufgrund Alkoholmissbrauchs, Psychopharmakamissbrauchs und psychischer Instabilität beim Jugendamt angezeigt worden. Diesen Vorwurf konnte ich anhand einschlägiger Bluttests und ärztlicher Bestätigungen entkräften.
Ich habe eine Anzeige wegen Verleumdung gestellt.
Aufgrund dieser Behauptung ist mein Schützling in eine andere Bereitschaftspflegestelle verlegt worden und mir wurde die Zusammenarbeit gekündigt.
Werde ich auf dem Klageweg an den Namen des anonymen Hinweisgebers kommen, damit dieser zur Rechenschaft gezogen wird? Besteht die Möglichkeit meinen Verdienstausfall geltend zu machen? Kann ich dafür sorgen, dass so etwas durch diesen Menschen nicht mehr geschieht? Kann ich meinen. Ruf rehabilitieren?

05.09.2018 | 11:28

Antwort

von


(16)
Beim Schlump 58
20144 Hamburg
Tel: 040 - 35709790
Tel: 0163-2688570
Web: http://www.verteidigerin-braun.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,

durch Ihre Formulierung "anonymer Hinweisgeber" gehe ich davon aus, dass die Beschuldigungen gegen Sie damals anonym erhoben wurden. Ob tatsächlich kein Name bekannt ist, können Sie durch Einsicht in die Ermittlungsakte in Erfahrung bringen. Akteneinsicht bekommen Sie aber nicht selbst, sondern nur ein Rechtsanwalt. Dieser kann Einsicht in die Akte anfordern und so in Erfahrung bringen, ob der Hinweisgeber durch die Polizei ermittelt wurde. Ich gehe davon aus, dass im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wegen Verleumdung auch die Akte des Jugendamtes beigezogen wird. Es sollte sich dann herausfinden lassen, ob der Hinweisgeber namentlich bekannt ist.

Sollte sich nicht ermitteln lassen, wer diese Beschuldigungen erhoben hat, wird das Verfahren wegen Verleumdung eingestellt werden. Die Staatsanwaltschaft wird Ihnen dann einen Einstellungsbescheid übersenden aus dem sich ergibt, dass ein Beschuldigter nicht ermittelt werden konnte.

Sofern Ihnen der Name bekannt wird, können Sie einen Anspruch auf Unterlassung geltend machen. Es bestünde dann auch die Möglichkeit, Schadensersatz geltend zu machen. Im Rahmen eines Schadensersatzprozesses müsste durch Sie als Klägerin bewiesen werden, dass Ihnen die Zusammenarbeit aufgrund der falschen Beschuldigungen gekündigt wurde.

Für eine Klage brauchen Sie die Name und Anschrift des "Hinweisgebers". Es hängt also im Grunde alles daran, dass diese Person ermittelt wird.

Beachten Sie bitte, dass dieses Forum nur einer ersten Orientierung dient und eine persönliche Beratung nicht ersetzen kann. Sollten Ihnen noch etwas unklar sein, so nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin Alexandra Braun
Fachanwältin für Strafrecht

Nachfrage vom Fragesteller 05.09.2018 | 11:35

Das Jugendamt kennt den Namen. Sagt aber, es würde ihn nicht Preis geben.
Das Verfahren liegt der Staatsanwaltschaft bereits vor, hat aber noch kein Aktenzeichen.
Wie geht es dann weiter?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.09.2018 | 11:48

Sie sollten sich an einen Rechtsanwalt wenden, der gem. § 406 e StPO Akteneinsicht beantragt. Akteneinsicht kann auch gegenüber der Polizei beantragt werden, das Schreiben würde dann weitergeleitet werden an die Staatsanwaltschaft.

Grundsätzlich können Sie als Verletzte die Akte unter Aufsicht besichtigen (§ 406 e Abs. 3 StPO). Es dürfte aber sinnvoll sein, einen Rechtsanwalt zu beauftragen.

Bewertung des Fragestellers 05.09.2018 | 12:06

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