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Verleumdung seitens der Ex-Frau


| 17.12.2007 20:42 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



Hallo,

hier ein Problem, für das eine dringende Lösung gesucht wird:

Der Fall:

Zur Zeit läuft ein Verfahren mit Unterstützung des Jugendamtes wegen ausstehendem Kindesunterhalt gegen meine Ex-Frau. Diese ist extrem verärgert, da sie nicht bereit ist, auch nur einen Cent zu zahlen.

Letzte Woche hat sie gegenüber meiner Mutter schon angekündigt, es mir heimzuzahlen.

Heute dann das Resultat: Sie hat mich in einer E-Mail bei meiner Versicherung des Versicherungsbetrugs bezichtigt. Angeblich hätte ich mit Absicht im Jahr 1999 das Aquarium auslaufen lassen, um die Versicherungssumme zu kassieren und hat behauptet, es wurde für das Geld der Versicherung kein neuer Teppich angeschafft. Dies ist jedoch Blödsinn, denn es handelte sich um ein 100 Liter Aquarium und der Teppich war völlig durchnässt und der Wohnraum nicht nutzbar. (Information: Es hatte sich der Schlauch an der Pumpe gelöst)Die Versicherung wurde extra abgeschlossen, da unser Sohn gerade im lauflernfähigen Alter war und es so zu einem Unfall hätte kommen können.

Die Versicherung hat den Fall aufgenommen, es wurden Fotos gemacht, alles hatte seine Ordnung.

Ich bin heute sofort zu meiner Versicherung gefahren, um den Sachverhalt aufzuklären. Der hiesige Sachbearbeiter erklärte mir sodann, dass ich 1000 € zahlen soll, dann würde die E-Mail in den Papierkorb wandern. Ansonsten geht die Angelegenheit zum Staatsanwalt. Ich bin jedoch nicht bereit für etwas zu zahlen, was ich nicht getan habe. Es gibt keine Beweise seitens der Ex-Frau. Die 1000 € würden mich hart treffen, denn ich habe die beiden gemeinsamen Kinder bei mir.

Meine Fragen:

Wie kann ich mich gegen die Verleumdung wehren?

Sollte ich eine Gegenanzeige wegen Verleumdung machen?

Kann die Versicherung einfach so diesen vermeintlichen "Anspruch" geltend machen?

Für eine Beantwortung bedanke ich mich und wünsche einen schönen Abend.

Freundliche Grüße


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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst darf ich mich für Ihre Anfrage bedanken, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltschilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Hinsichtlich des strafrechtlichen Teils ihrer Anfrage darf ich Ihnen mitteilen, dass die angebliche Tat - ein Betrug zu Lasten der Versicherung, strafbar gemäß § 263 StGB (Strafgesetzbuch) - zwischenzeitlich verjährt ist. Das bedeutet, dass eine Verfolgung der Tat durch die Staatsanwaltschaft ausscheidet.
Ich kann Ihnen nicht empfehlen, eine Gegenanzeige in die Wege zu leiten. Denn einer solchen haftet regelmäßig ein "fader Beigeschmack" an. Häufig sehen die Ermittlungsbehörden solche als durch Rache o.ä. motiviert.
Dennoch teile ich Ihnen dahingehend mit, dass Sie in jeder Polizeidienststelle oder bei der Staatsanwaltschaft den entsprechenden Sachverhalt schildern können. Dies ist sowohl schriftlich als auch mündlich möglich. Alles Weitere würde sodann von der zuständigen Ermittlungsbehörde in die Wege geleitet werden.

Eine Durchsetzung der zivilrechtlichen Ansprüche die Versicherung erscheint durchaus möglich.
Eine solche kann auf die Zeugenaussage Ihrer Ex-Frau gestützt werden. Es wäre sodann Aufgabe des entscheidenden Gerichts, zu beurteilen, ob und inwiefern die Zeugenaussage Ihrer ehemaligen Gattin glaubhaft ist. Auch dahingehend wird sicherlich Ihre Scheidung sowie das zwischenzeitliche Verhalten ihrer Ex-Frau (Äußerung gegenüber Ihrer Mutter) zu berücksichtigen sein.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Rechtsanwalt Kämpf - Strafverteidiger in München
Bewertung des Fragestellers 11.03.2012 | 07:22


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