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Verleumdung eines Familienangehörigen durch Dritte

09.01.2019 19:59 |
Preis: 28,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Unser Sohn befindet sich in einem Sorgerechtstreit. Die Mutter seiner Tochter hat gegenüber Mitarbeitern des Kindergartens
mit Bezug auf unseren Sohn öffentlich geäussert: '....damit spielen Sie einem Kriminellen in die Hände.' Unser Sohn ist nie straffällig geworden, es läuft auch keine Anklage/Strafverfahren gegen ihn. Mit Blick auf den Sorgerechtstreit will unser Sohn
jetzt nicht wegen der Verleumdung gegen die Kindsmutter vorgehen. Welche Möglichkeiten haben wir als Eltern?

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Auch als Dritte können Sie bei der Staatsanwaltschaft oder einer Polizeidienstelle Strafantrag wegen Verleumdung bzw. wegen aller in Betracht kommender Delikte stellen.


2.

Allerdings rate ich davon ab, da Sie damit allenfalls erreichen, dass die familienrechtlichen Auseinandersetzungen eskalieren und jede einvernehmliche Regelung erschwert wird.

Im Übrigen, und dies nur am Rande, dürfte ein Strafverfahren mit hoher Wahrscheinlichkeit eingestellt werden.


3.

Weitaus wichtiger ist, dass sich Ihr Sohn in dem Streit um das Sorgerecht anwaltlich vertreten lässt. Ich vermute, dass die Kindesmutter das alleinige Sorgerecht anstrebt und dass es das Ziel Ihres Sohns ist, den status quo, nämlich das gemeinsame Sorgerecht, beizubehalten.

Darauf sollte das Augenmerk und die Tätigkeit gerichtet werden.

Wechselseitige Strafanzeigen zwischen Eltern führen nie zum Ziel, sondern erweisen sich erfahrungsgemäß eher als nachteilig. Sie dürfen nicht vergessen, dass sich die Eltern Ihres Enkel noch über Jahre hinaus bezüglich Angelegenheiten, die das Kind betreffen, verständigen müssen. Da das Verhältnis zwischen Ihrem Sohn und der Kindesmutter ohnehin schon angespannt zu sein scheint, sollte man nicht weiter Öl ins Feuer gießen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

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