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Verleumdung durch Kindesmutter


12.08.2008 14:27 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Guten Tag,

Kindesmutter möchte unter allen Umständen den Umgang des Kindes mit meiner neuen Freundin verhindern. Der Umgang sollte von Anfang nur im Beisein der Mutter und in ihrer Wohnung stattfinden. Sie wollte die Beziehung zu mir um jeden Preis wieder aufleben lassen. Zieht sich alles schon 2 Jahre hin.

Die Kindesmutter machte nun beim Jugendamt und bei ihrer Anwältin unglaubliche Vorwürfe. Sie versteckt sich hinter "Auffälligkeiten" ihrer Tochter und der angeblichen "Empfehlung" einer Kinderpsychologin. Ihr Ziel: ich (Vater) mache nicht was Mutter will, also darf ich Kind nicht sehen - egal welche Mittel Mutter anwenden muss.

Der Antrag auf 14tägigen Umgang läuft noch bei Gericht. Jugendamt ist auch der Meinung, dass Kindesmutter boykottiert und nichts Konkretes gegen mich vorbringen kann.

Wenn alles vorbei ist, ich also das Umgangsrecht zugesprochen bekomme - nun zur Frage:

Wie kann ich diese Frau vor Gericht zur Verantwortung ziehen? Kann es angehen, dass eine frustrierte Frau sich hinter ihrem 3jährigen Kind versteckt und nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann? Gibt es Möglichkeiten wie Anzeige wegen übler Nachrede oder Verleumdung?

Wie kann ich mich dagegen wehren???

Vielen Dank für eine Antwort!

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Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie können neben den strafrechtlich relevanten Strafanträgen wegen Beleidigung und Verleumdung auch zivilrechtlich im Wege der Unterlassung und Widerrufs gegen die Kindesmutter vorgehen.

Allerdings würde ich mir diese Schritte überlegen. Nach Ihren Angaben läuft das Verfahren hinsichtlich des Umgangsrechtes und der entscheidene Bericht des Jugendamtes wird ja wohl zu Ihren gunsten ausfallen, eben aufgrund des Verhaltens der Kindesmutter.

Leiten Sie nun die oben genannten und möglichen Schritte ein, stellen Sie sich nach Außen auf eine ähnliche Stufe, was vielleicht die Entscheidung beeinflussen kann. Daneben geben Sie dann aber der Kindesmutter Mittel in die Hand, mit der das Kind dann beeinflusst werden könnte.

Daher sollten Sie, wie offenbar bisher, vielleicht lieber die Ruhe beibehalten und weiterhin auf vernünftiger Basis auch gegenüber dem Jugendamt an der Problemlösung arbeiten. Dieses wird nicht nur mehr Eindruck machen, sondern der Kindesmutter auch jegliche "Munition" entziehen. Die Sachbearbeiter werden dieses alles berücksichten können, insbesondere auch die beabsichtige Umgangsvereitelung der Mutter, so dass Ihr bisheriges Verhalten nach meiner Einschätzung die bessere Alternative darstelln wird.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 12.08.2008 | 14:52

Sehr geehrter Herr Bohle,

vielen Dank für die zügige Antwort.

Wie lange habe ich Zeit strafrechtlich oder zivilrechtlich vorzugehen? Auf jeden Fall möchte ich den Beschluss des Gerichts erst einmal abwarten, auch wenn sich das für mich "ewig" hinzieht und ich mein Kind all die Monate nicht sehen darf.

Momentan fällt es mir einfach schwer zu glauben, dass eine Mutter ungestraft in der Welt herumlügen darf und ein Vater hat dies alles zu Schlucken und muss obendrein noch auf sein Kind verzichten.

Insofern: "verfällt" irgendwann meine "Anspruch" auf gerichtliches Vorgehen?

Vielen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.08.2008 | 15:51

Sehr geehrter Ratsuchender,


ich bitte darum, dass die Erstantwort nicht missverstanden wird. Die Mutter darf keineswegs sanktionslos herumlügen und Sie können die entsprechenden Maßnahmen natürlich einleiten. Ich hatte es aber auch in Hinblick auf den beabsichtigen Erfolg beantwortet und dieser erfolg kann eigentlich nur der ungestörte Umgang mit dem Kind sein.

Vor diesem Hintergrund (und weniger dem Rachegedanken) bitte ich die Erstantwort aus prozesstaktischen Gründen zu verstehen. Selbstverständlich können Sie die Schritte aber trotzdem einleiten, wobei hinsichtlich des strafrechtlichen teils die Verjährungsfrist drei Jahre beträgt, der einleitende Strafantrag aber binnen drei Monaten von Ihnen gestellt werden muss.

Hinsichtlich der zivilrechtlichen Unterlassungs- und Widerspruchsansprüche gilt die dreijährige Verjährungsfrist, wobei die Unterlassung sich nur auf künftiges Verhalten beziehen kann. Wollen Sie diesen Weg einschlagen, sollten Sie also möglichst bald die entsprechenden Schritte einleiten.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle




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