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Verleumdung, üble Nachrede etc.


03.04.2007 20:44 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin



hallo,

folgender sachverhalt:

wir (ich meine freundin und 3 kinder) werden von unserem nachbarn mit aussagen die nicht der wahrheit entsprechen bei ämtern etc. angeschwärzt. grund er mag keine kinder und will so weiter machen bis wir ausziehen.
es fing im letzten jahr an, dass wir auf einmal besuch vom arbeitsamt bekamen. angeblich sollten hier 7 leute wohnen. dann reichlich beschwerden bei der vermietung unsere kinder seien zu laut, wir sind dreckig etc. schließlich kam das jugendamt, weil lärm der kinder nicht erträglich sei und wir die kinder auf dem dachboden einsperren würden. da es nicht stimmte machten wir eine anzeige bei der polizei. das verfahren wurde eingestellt. danach fing er wieder an das jugendamt und die vermietung auf uns zu hetzen.
jetzt redet er mit nachbarn und leuten der umgebung nur schlecht über uns und zieht über uns her. erzählt lügen über uns.
vorwürfe wie wir leben im dreckstall, kinder werden vernachlässigt, warum ich nicht arbeiten gehe usw.
er spioniert uns auch nach sprich er durchwühlt unseren müll, guckt was wir essen, schaut immer wer kommt und geht und hat nach unserer meinung auch post gestohlen, da viele briefe abhanden gekommen sind.
der weiß sachen über uns die er gar nicht wissen kann.
heute war schon wieder das jugendamt mit einer neuen beschwerde da. gleiches thema.
er versucht uns regelrecht fertig zu machen.
beweise sind briefe mit aussagen die nicht stimmen und ja auch kontrolliert wurden die er ans jugendamt, vermietung und arbeitsamt schickte. die aber die ämter und nicht wir haben.

nun meine frage was können bzw. sollen wir machen?
wir sind mit unseren nerven am ende. ausziehen wollen wir nicht (uns fehlt das geld, da wir beide arbeitslos sind)und eigentlich wollen wir hier ja auch wohnen bleiben.
und klagen haben kein geld für einen anwalt etc.
hoffe 20 euro reichen, da wir nicht viel geld besitzen.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da eine Strafanzeige nicht zum Erfolg geführt hat, Sie aus -nachvollziehbaren- Gründen nicht umziehen können und selbst keinen Anwalt zahlen können, sind Ihre rechtlichen Möglichkeiten derzeit beschränkt.

Ich möchte Sie daher auf die Beratungs- und Prozeßkostenhilfe hinweisen, mit der auch finanziell schwächer gestellten Personen die erfolgversprechende Rchtsverfolgung ermöglicht wird.

Treffen die Anschuldigungen zu, was scheinbar im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren nicht nachzuweisen war, dass Ihr Nachbar Sie beleidigt, unberechtigt anschwärzt und Ihre Post stiehlt, stehen Ihnen zivilrechtliche Unterlassungsansprüche zu, für deren Durchsetzung Sie die Prozeßkosten beantragen können.

Wichtig ist aber, dass Sie die Vorwürfe gegen Ihren nachbarn auch beweisen können. Zum einen trägt die Prozeßkostenhilfe im Falle eines Prozeßverlustes nicht die gegnerischen Anwaltskosten.

Zum anderen setzen Sie sich der Gefahr eines Beleidigungsdeliktes (z.B. üble Nachrede aus).

Ihr nächster Weg sollte Sie daher zum nächsten Amtsgericht führen, wo Sie einen Beratungshilfeschein bekommen werden. Mit diesm können Sie anwaltliche Beratung vor Ort gegen Zuzahkung von 10 € in Anspruch nehmen, wenn der Kollege auf Beartungshilfebasis tätig werden möchte.

In diesem persönlichen Beratungsgespräch lassen sich die Erfolgsausichten eines weiteren (gerichtlichen) Vorgehens näher einschätzen.

Ich hoffe Ihnen auf diesem Weg eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 03.04.2007 | 21:18

sehr geehrter herr jeromin,

vielen dank für ihre schnelle antwort.
eigentlich müssten die beweise die per brief mit den anschuldigungen gegen uns beim jugendamt etc. vorliegen doch reichen? oder? die waren ja hier und es entsprach nicht dem was in seinen briefen stand.

vielen vielen dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.04.2007 | 21:26

Sehr geehrte Fragestellerin,

ob der Inhalt der Briefe zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche genügt, kann ich von hier nicht beurteilen, da mir die Briefe inhaltlich nicht bekannt sind. Ich habe mich bewust zurückhaltend ausgedrückt, da offenkundig bereits eine Strafanziege "im Sande" verlaufen ist, wobei mir auch diesbezüglich alle entscheidungserheblichen Hintergründe nicht bekannt sind.

Sie sollten vor dem Besuch bei dem Anwalt vor Ort versuchen, vom Jugenamt Kopien der Briefe zu erhalten, damit der Kollege diesbezüglich eine nähere Einschätzung vornehmen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt

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