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Verleumdung, üble Nachrede etc.

01.04.2007 00:48 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Hallo,

der Sachverhalt ist folgender;

es werden im Internet über mehrere Personen Unwahrheiten verbreitet, unter anderem werden sie als Alkoholiker, psychisch krank, "Messi" tituliert, desweiteren wird ihnen Betrug und Lügen unterstellt. Dies wiederum behaupten mehrere Personen gleichzeitig, von denen wiederum nur ein Teil die Betroffen überhaupt kennt. Der andere Teil "kennt" die Betroffenen durch einen einmaligen 2-tägigen Besuch.

Dies wird v.a. per Mail an viele Personen (z.Zt. zwischen 50 und 100) sowie an Betreiber großer Foren geschickt. Die Namen werden gekürzt dargestellt, die angeschriebenen Personen wissen allerdings eindeutig, um wen es sich handelt. Versuche einer Klärung durch die Betroffenen werden abgelehnt. Was kann man tun?
Eingrenzung vom Fragesteller
01.04.2007 | 01:16

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Sie können die Verbreiter der Unwahrheiten auf Unterlassung in Anspruch nehmen, sowohl durch Abmahnung, einstweilige Verfügung als auch durch Klage. Wenn es die Strafbarkeitsgrenze überschritten hat, können Sie auch eine Strafanzeige stellen.

Sie müssen lediglich beweisen, daß die jeweilige Gegenseite diese Mails etc. verbreitet hat.

Die Gegenseite muß dann beweisen, daß es sich jeweils um die Wahrheit handelt.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 01.04.2007 | 18:11

Hallo,

vielen Dank für die Hilfe! Eine Frage habe ich zu folgendem Abschnitt:
__________________
Sie müssen lediglich beweisen, daß die jeweilige Gegenseite diese Mails etc. verbreitet hat.
Die Gegenseite muß dann beweisen, daß es sich jeweils um die Wahrheit handelt.
------------------

Was, wenn diese Person sich einfach Zeugen nimmt, die gleiches behaupten? (denn insgesamt sind es ja mehrere) Darf sie das dann tatsächlich verbreiten?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.04.2007 | 05:08

Sehr geehrter Ratsuchender,

dies ist ein klassisches Problem der Beweisführung.

In diesen Fällen müssen Sie versuchen, die Glaubwürdigkeit der Zeugen zu erschüttern, beispielsweise durch Hin- oder Beweise der gegnerischen Absprache oder durch einen Beweis, daß diese Unrecht haben.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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